Nach dem Wegfall von Spa-Francorchamps verlieren die Formel 1-Fahrer möglicherweise eine weitere ihrer Lieblingsstrecken. Wie heute bekannt wurde, soll der Grand Prix von Japan angeblich schon nächstes Jahr nicht mehr in Suzuka ausgetragen werden, sondern auf der Strecke am Mount Fuji.

Der Mount Fuji Speedway, Eigentum von Toyota und erst letzten April nach umfangreichen Umbauarbeiten erst wiedereröffnet, war 1976 und 1977 der erste Ort, an dem der japanische Grand Prix zu Gast war. Bernie Ecclestone soll diese Neuigkeit gegenüber der japanischen Zeitung Yomiuri Shimbun bestätigt haben.

Eine kleine Hoffnung, dass doch noch ein Rennen in Suzuka stattfinden wird, besteht allerdings noch. Da es mittlerweile drei japanische Teams in der Königsklasse gibt, könnten sich die Verantwortlichen der Formel 1 dazu durchringen, einen zweiten Grand Prix in Japan durchzuführen. Damit es dazu kommt, müsste sich Suzuka aber gegen andere Nationen durchsetzen, die sich ebenfalls um ein Formel 1-Rennen bewerben. Suzuka Circuitland Präsident Ikuo Shimizu sagt jedenfalls, dass die Verhandlungen weitergehen. Suzuka wäre dann Austragungsort für den Pacific Grand Prix oder auch einen möglichen Grand Prix von Asien.