Das Wunder von Leafield erfuhr am Sonntag zumindest ein kleines Happy-End: Während Yuji Ide sein GP-Debüt nicht beenden konnte, schaffte es Takuma Sato seinen antiquierten SA05 über die komplette Renndistanz bis ins Ziel zu tragen.
"Das ist ein fantastisches Ergebnis für uns", freute sich Sato. "Obwohl wir heute Probleme mit dem Funk und der Tankanlage hatten, was zu einigen Konfusionen bei den Boxenstopps führte, haben alle im Team großartige Arbeit geleistet. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden."
Sein Teamkollege und Landsmann Yuji Ide hätte sein erstes F1-Rennen ebenfalls gerne beendet. Doch sein Motor "ging einfach aus". Das gleiche Probleme hatte er bereits am Freitag im Freien Training. Aufgrund eines Problems beim Schalten in die Neutralstellung, überschoss Ide bei seinem ersten Boxenstopp die Markierung. Ansonsten fühlte er sich fast schuldig, dass er noch keine 10 Jahre F1-Erfahrung mit sich bringt. "Ich weiß nicht, wie ich das Auto besser machen kann, aber meine Mechaniker haben hart gearbeitet und deshalb fühle ich mich wegen meiner wenigen Erfahrung schlecht."
Aus Sicht von Teamboss Aguri Suzuki war der Bahrain GP ohnehin "eher ein Test". Alles was sie in der Wüste gelernt haben, hätten die anderen Teams bereits im Winter erlebt. "Wir werden mit jedem Rennen etwas dazulernen und das war eine gute Lektion für uns."



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