Kaum war das Rennen freigegeben, war es für Christijan Albers schon wieder zu Ende. Der Niederländer schied mit einem Problem an der Antriebswelle seines M16 aus.

"Es ist schade, dass ich überhaupt nicht fahren konnte", klagte er. "Es war einfach Pech, da wir bislang noch nie ein solches Problem mit der Antriebswelle hatten. Noch schlimmer wird es, weil ich glaube, dass wir ein gutes Rennen hätten fahren können."

Sein Teamkollege Tiago Monteiro verlebte kein viel besseres Rennen. Der Portugiese musste im T-Car aus der Boxengasse starten, da sein Einsatzwagen ein Problem mit der Kraftübertragung hatte.

"Das T-Car war nicht für mich abgestimmt, weswegen ich einen Kompromiss bei meiner Sitzposition eingehen musste. Es war während des gesamten Rennens ziemlich unbequem", sagte Monteiro nach einem "nicht gerade einfachen" Wochenende. "Wir hatten einige Probleme, aber that's racing. Vielleicht haben wir jetzt alles Pech hier verbraucht und können uns für den Rest der Saison auf bessere Ergebnisse freuen."

Der M16 sei aber "definitiv" schneller und besser als der EJ15B des Vorjahres. "Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden", analysierte Sportdirektor Adrian Burgess, "aber wir werden unser Bestes geben die Probleme zu lösen und unsere Saison beim nächsten Rennen richtig zu starten." Teamboss Colin Kolles nahm es philosophisch: "Man kann sein Glück nicht kontrollieren."