Mit gut drei Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit belegte Tiago Monteiro als bester Midland-Pilot den 20. Rang des 2. Freien Trainings. Doch der Portugiese war mit seinem Tag dennoch "zufrieden".
"Wir hatten keine größeren Probleme und das Auto fühlte sich im Laufe des Tages besser an", bilanzierte er. "Ich wurde in der zweiten Session von den gelben Flaggen aufgehalten, deshalb bin ich sicher, dass ich rund vier Zehntel hätte schneller sein können. Wir wissen, wo wir uns noch verbessern können und das ist sehr ermutigend."
Nicht so gut verliefen die Trainings für seinen Teamkollegen Christijan Albers. "Das war ein harter Tag. Ich hatte Probleme mit der Elektronik", klagte der Niederländer. "Aber wir haben das Problem entdeckt und sollten es bis morgen beheben können. Es ist schwierig nicht so schnell wie es möglich wäre zu fahren, aber so ist es eben im Training. Es geht darum Probleme auszulöschen." Und dann macht er den Anhängern des Teams Mut: "Wir haben noch nicht alles gezeigt."
Ins gleiche Horn stößt auch Sportdirektor Adrian Burgess. "Wir lernen immer mehr über unser Auto und wir erwarten, dass wir uns im Laufe des Wochenendes noch weiter steigern können."
Für Markus Winkelhock ist sein Debüt als Freitagsfahrer hingegen vorüber. "Beide Sessions verliefen gut", so der junge Deutsche. "In der ersten Session musste ich die Strecke lernen, aber gegen Ende fühlte ich mich im Auto und auf der Strecke wohl. Allerdings pushte ich nicht zu sehr. In der zweiten Session fühlte sich das Auto ziemlich gut an. Wir konnten einige merkliche Fortschritte erzielen. Am Ende hatte ich Pech: Ich ging auf neuen Reifen raus und konnte nicht viel daraus machen." Der Grund dafür waren zwei Dreher.



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