Laut Bernie Ecclestone steht eine Einigung im seit Ewigkeiten schwelenden Krieg zwischen der FIA und FOM sowie der Herstellervereinigung GPMA kurz bevor. Eddie Jordan hielt dies nicht davon ab, in einem Interview mit dem Daily Express noch einmal kräftig auf die Hersteller einzuschlagen.
"Die Hersteller-Teams haben nicht mehr alle Tassen im Schrank und haben mich wirklich enttäuscht", sagte der Ex-Teamboss. "Niemand denkt an das Wohl des Sports. Was sie machen ist nichts anderes als Wahnsinn. Es ist geldgierig und egoistisch."
Demnach hätten die Hersteller keine Rücksicht auf de unabhängigen Privatiers genommen. "Sie kamen in die WM, die von den Privatteams gegründet und betrieben worden war, und haben mit ihrem Geld alles verdorben."
"Momentan werfen sie 500 Millionen Dollar für Tests hinter verschlossenen Toren heraus. Sie müssen damit sofort aufhören. Es ist noch nicht allzu lange her, da konnte ein Privatteam Rennen gewinnen - aber diese Tage sind heute vorbei."
Jordan glaubt aber auch fest daran, dass die Tage der Hersteller eines Tages gezählt sein werden. "Sie werden gehen. Das ist ihre Marketing-Strategie. Aber was wird dann zurückbleiben? Ich applaudiere Ferrari, die so lange dabei sind. Sie verdienen alles was sie bekommen." Dabei sieht Luca di Montezemolo seine Scuderia gar nicht als Hersteller, sondern als Privatteams an. Der Grund dafür dürfte aber wohl gewesen sein, dass die Italiener vorbeugen wollten auch in Zukunft genügend zu bekommen...



diese Formel 1 Nachricht