Beim Großen Preis von Bahrain gibt der Japaner Yuji Ide im reifen Alter von 31 Jahren sein Formel 1-Debüt. Dabei hätte seine Karriere genauso gut zu diesem Zeitpunkt beendet sein können.
"Ich habe mich Suzuki bereits im September vorgeschlagen", berichtet er über sein erstes Gespräch mit seinem guten Freund Aguri Suzuki. "Danach nahm ich das Risiko auf mich und lehnte alle Angebote aus Japan ab. Stattdessen kam ich ohne einen Vertrag zu haben nach Europa. Das hätte mein Karriereende bedeuten können."
Insbesondere da Suzuki immer wieder betonte, dass er Ide bereits als Fahrer ausgeschlossen habe. Nichtsdestotrotz tritt der hartnäckige Japaner in diesem Jahr neben seinem Landsmann Takuma Sato an.
"Ich mag Takumas Stil, also werde ich versuchen ihn zu imitieren", verriet Ide gegenüber der Gazzetta dello Sport. Seine F1-Kollegen werden das nur ungern hören. Schließlich wurde Sato mehr als nur einmal für seinen aggressiven, harten und teilweise rüden Fahrstil kritisiert.
Angst vor dem Schritt von der Formel Nippon in die Formel 1 hat Ide nicht. "Ich bin nicht besorgt. Der Schritt von der F3 in die Formel Nippon war größer", sagt er überzeugt. "Ich muss nur mein Englisch und meine Streckenkenntnis verbessern. Dann möchte ich beweisen, dass ein Formel Nippon Pilot alles hat, was man als GP-Fahrer braucht."



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