Die GPMA, die Vereinigung der in der Formel 1 vertretenen Automobilkonzerne, hat auf die jüngsten Aussagen von FIA-Präsident Max Mosley reagiert. Der Brite hatte angekündigt, er werde sich bei der nächsten Sitzung des FIA-World Council im März dafür einsetzen, dass die Nennfrist für die FIA-WM 2008 auf den April 2006 vorverlegt wird. Wer bis dahin nicht nennen respektive das neue Concorde-Abkommen unterzeichnen würde, wäre dann von einer nachträglichen Bewilligung abhängig, erklärte Mosley. Zudem würde er die Anzahl der F1-Teams auf 12 beschränken, insgesamt seien es 15 oder sogar mehr Teams, die für die WM 2008 in Frage kommen würden.
Mit diesen Aussagen wollte Mosley Druck auf die Hersteller ausüben - doch die GPMA reagierte gelassen und äußerst knapp. "Wir werden nicht auf diese Angelegenheit reagieren", erklärte ein Sprecher der GPMA.
Dies betrifft auch jenen Vorschlag, die Formel 1 künftig in zwei Ligen zu unterteilen, inklusive einer Auf- und Abstiegsklausel. Zurzeit bekennen sich Ferrari, Williams, Midland, Red Bull Racing, Scuderia Toro Rosso und Super Aguri zur FIA-WM. Mosley räumte Aufstiegsmöglichkeiten für GP2-Teams ein und erklärte, es würde zudem drei bis vier weitere mögliche Teilnehmer geben. Die GPMA-Mitglieder Honda, Toyota, Renault, BMW und Mercedes haben ein Papier unterzeichnet, wonach sie bis zum September 2006 keinesfalls aus der Herstellervereinigung ausscheren dürfen.

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