Christijan Albers steht vor einer neuen Formel 1-Saison, die er auch bei einem neuen Arbeitgeber in Angriff nimmt. Der Holländer war im Vorjahr einer der letzten Piloten, die über das frühere Newcomer-Sprungbrett Minardi in die Königsklasse gekommen waren. In der kommenden Saison fährt der 27jährige bei MF1 Racing - dort ersetzt er den Inder Narain Karthikeyan, der trotz gewichtigen Argumenten wie dem zu erobernden indischen Markt kein Grand Prix-Cockpit fand.
Wie schon vor einiger Zeit MF1-Teamchef Colin Kolles wirft auch Albers dem Inder "unprofessionelles Verhalten" vor. Kolles hat schon im November des letzten Jahres angedeutet, dass Karthikeyan nicht wegen mangelnder Sponsoren, sondern wegen seines "unprofessionellen Managements" den Job als Stammfahrer verloren habe. Albers erklärte dazu: "Wenn sich meine Beziehung zu Teamchef Colin Kolles jemals ändern sollte, würde ich das sicher nicht in der Presse besprechen. Du musst mit dem Team eng zusammenarbeiten, um den Wagen zu verbessern - darum geht es. Und nicht darum, was jeder vom anderen hält."
Albers hatte schon zuvor Kritik an seinem Minardi-Stallkollegen Robert Doornbos geäußert. Dieser wiederum habe im Gegensatz zu dessen Vorgänger Patrick Friesacher "das Auto nicht weiterentwickelt und stattdessen jedem erzählt, welch großen Spaß die Formel 1 bereitet", sagte Albers schon im Vorjahr.
Dazu erklärte Albers: "Ich habe nur die Wahrheit gesagt. Ich sage immer: Sag niemals etwas über einen anderen Fahrer, solang du nicht mit ihm im selben Team gefahren bist."

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