Als Takuma Sato von Honda durch Rubens Barrichello ersetzt wurde, ging eine Welle der Entrüstung durch das Land der aufgehenden Sonne. Kurz vor dem Heimspiel in Suzuka enthüllten Sato und Honda dann ihre Pläne: Der Japaner sollte für ein ominöses elftes Team an den Start gehen, welches Honda-Kundenmotoren beziehen sollte.
Nach und nach wurde aus diesem ominösen elften Team das nicht minder sagenumwobene Super Aguri F1 Team, das erst am letzten Donnerstag offiziell von der FIA bestätigt wurde.
Jetzt hat für Aguri Suzuki und seine Truppe der Wettlauf gegen die Zeit begonnen: Die A23 Chassis müssen renntauglich gemacht werden, der neue SA106 entworfen und gebaut werden und zwei Fahrer unter Vertrag genommen werden.
Favorit auf eines der beiden Stammcockpits ist natürlich Sato, der jetzt allerdings betonte: "Wir haben meine Teilnahme am Team noch nicht bestätigt, also wartet noch ein bisschen länger."
Dennoch deutet alles auf eine Verpflichtung des Japaners hin. Sonst würde er auf seiner Website nicht ausführlich über die Fortschritte in der Fabrik in Leafield berichten: "Wir haben lange auf diese Nachricht gewartet und ich bin sehr erleichtert und glücklich. Das Team hat bislang sein Bestes gegeben und nun können sie endlich als offizielles F1-Team auftreten."



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