Fernando Alonso, zweifacher Weltmeister, 32-facher Grand-Prix-Sieger - und beinahe Chauffeur des Papstes? Was erst einmal wie ein Aprilscherz klingt, hatte man in Spanien ganz im Ernst einmal versucht. Das kommt am Rande der Vorbereitungen für den nächsten Papst-Besuch von Leo XIV. im Juni ans Licht.
Die Geschichte enthüllte der für die Planung des Papstbesuchs zuständige Yago de la Cierva auf jetzt auf einer Pressekonferenz, wie spanische Medien am 8. April zahlreich sofort berichteten. Die Geschichte geht zurück ins Jahr 2011, als der damalige Papst Benedikt XVI. nach Spanien kam.

"2011 haben wir gezielt angefragt, ob Fernando Alonso das Papamobil fahren dürfte", verrät de la Cierva mit einem Schmunzeln. Für ihn muss ein Papstbesuch eben auch ein paar einzigartige Momente und Überraschungen beinhalten. Und was wäre hierfür besser geeignet gewesen als der zweimalige Weltmeister und spanische Nationalheld im Fahrersitz des Papamobils?
Der Vatikan fand das offenbar nicht so unterhaltsam: "Sie sagten uns: 'Keine Chance!' Ich meinte: 'Er weiß, wie man Auto fährt, ich glaube nicht, dass der Papst in Gefahr sein wird.'" Doch die päpstlichen Vertreter blieben hart und verlangten allein nach einem Polizeibeamten im Fahrersitz.

So blieb es eine verpasste Chance auf eine kuriose Fußnote der Geschichte. Nicht, dass Papst und Formel 1 nicht schon in der Vergangenheit gelegentlich aufeinandergetroffen wären. Papst Johannes Paul II. war einst auch einmal auf Besuch in Maranello gewesen - sogar in einem Ferrari.



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