Max Verstappen ist zum Auftakt bei der Formel 1 in Austin sofort auf Zug, und setzt sich im Kampf mit McLaren um die Sprint-Pole durch. Der Rest des vermeintlichen Spitzenfeldes wird deutlich geschlagen, und dabei tut sich in Form von Nico Hülkenberg eine Überraschung auf.
Das Ergebnis: Max Verstappen fuhr auf seinem einzigen Soft-Schuss in SQ3 Lando Norris nur knapp davon. Die beiden machten die Sprint-Pole recht klar unter sich aus. Oscar Piastri hatte keine Chance und wurde abgeschlagener Dritter. Dann schon kam ein sensationeller Hülkenberg, der Mercedes und Ferrari im Sprint-Qualifying alt aussehen ließ.
George Russell wurde schwacher Fünfter. Ferrari konnte sich schon freuen, dass man mit beiden Fahrern SQ2 überstanden hatte. Kimi Antonelli scheiterte an den Top-10, Yuki Tsunoda flog nach einem Stau-Chaos am Ende von SQ1 schon auf P18 raus.
SQ1 in Austin: Yuki Tsunoda & Haas versauern im Stau
Den Großteil der Eliminierten erwischte es am Ende von SQ1 nicht, weil sie zu langsam waren - sondern weil ihre Strategen auf dem recht langen Circuit of the Americas die Uhr nicht im Griff hatten. Beide Haas, Gabriel Bortoleto und Yuki Tsunoda waren zu spät dran, um bei ablaufender Uhr rechtzeitig noch eine Runde zu eröffnen. Bortoleto hatte nach einem Track-Limit-Verstoß im ersten Versuch am Ende gar keine Zeit stehen.
Pierre Gasly schaffte es von deutlich besserem Zeitmanagement zu profitieren und sich auf P15 durchzuschummeln. In einem Alpine, der pace-technisch wohl eigentlich nicht in SQ2 hätte landen sollen. Franco Colapinto hatte eine zweite Runde, war aber zu langsam. Während Oliver Bearman, Esteban Ocon, Tsunoda und Bortoleto ohne zweiten Versuch hängenblieben. Charles Leclerc musste nach schwachem ersten Outing zittern, aber Ferrari fuhr rechtzeitig wieder raus und kam allein dadurch weiter.
| Sprint-Qualifying - Session SQ1 | |
| Zwischenfälle: | - |
| ausgeschieden: | 16. Bearman - 17. Colapinto - 18. Tsunoda - 19. Ocon - 20. Bortoleto |
| Top-5: | 1. Norris - 2. Verstappen - 3. Piastri - 4. Hamilton - 5. Hülkenberg |
SQ2 in Austin: Schläfrige Ferrari eliminieren Kimi Antonelli
Das Ferrari-Zittern ging in SQ2 weiter. Mit der Spitze hatten Charles Leclerc und Lewis Hamilton nichts zu tun. Sie mussten im zweiten Outing dringend nachlegen, aber allein die Plätze 8 und 10 waren eine Mammutaufgabe. Geradeso kickte Hamilton auf P10 um 6 Tausendstel Kimi Antonelli raus, der sich auf dem letzten Schuss verbremste.
Beide Racing Bulls mussten mit P12 (Hadjar) und P15 (Lawson, keine Zeit nach Track Limits) zusammenpacken, Lance Stroll nach einem massiven Quersteher in den S-Kurven auf P14 ebenfalls. Gasly schaffte es immerhin bis auf P13. Nico Hülkenberg sowie die beiden Williams und Fernando Alonso vertraten das Mittelfeld in SQ3, aber als Pole-Anwärter etablierten sich klar McLaren, Max Verstappen und George Russell.
| Sprint-Qualifying - Session SQ2 | |
| Zwischenfälle: | - |
| ausgeschieden: | 11. Antonelli - 12. Hadjar - 13. Gasly - 14. Stroll - 15. Lawson |
| Top-5: | 1. Norris - 2. Verstappen - 3. Piastri - 4. Russell - 5. Hülkenberg |
SQ3 in Austin: Max Verstappen gewinnt Duell mit Lando Norris
Letztendlich lief es im kurzen SQ3 auf das heraus, was sich in den beiden vorangegangenen Segmenten bereits abgedeutet hatte: Ein Duell zwischen Max Verstappen und Lando Norris. Verstappen entschied es mit knappen 71 Tausendsteln Vorsprung für sich. Piastri blieb wie schon in den vorangestellten Segmenten mit Respektabstand Dritter.
Ihm war der Sauber Nico Hülkenberg da näher. Nur eine Zehntel fehlte Hülkenberg auf ein Top-3-Ergebnis, nachdem er sich das ganze Sprint-Qualifying schon in den Top-5 gezeigt hatte. Als es drauf ankam, ließ er sogar George Russells Mercedes hinter sich, nachdem der schon die erste Kurve nicht auf die Reihe bekam.
Fernando Alonso und Carlos Sainz blieben noch vor dem besten Ferrari von Lewis Hamilton, der schon fast neun Zehntel Rückstand auf die Pole hatte. Alex Albon drängte Charles Leclerc bis auf den zehnten Platz zurück.
| Sprint-Qualifying - Session SQ3 | |
| Zwischenfälle: | - |
| Top-5: | 1. Verstappen - 2. Norris - 3. Piastri - 4. Hülkenberg - 5. Russell |



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