Nein, es war heute einmal kein 'normaler Freitag'. Denn dank der unbekannten Strecke mussten auch die Renault-Piloten und deren Chefrenningenieur Pat Symonds sich mit neuen Begebenheiten auseinandersetzen.
Ein ansonsten in jedem Press Release der Teams hervorgehobener Faktor, spielt dabei heute ein ganz entscheidende Rolle: Das Analysieren der vielen gesammelten Daten. Schließlich ist das diesmal nicht einfach nur eine hohle Phrase, sondern die Hauptaufgabe, die den Ingenieuren seit dem Ende des 2. Trainings blüht.
Dennoch war Symonds mit der "sehr guten" Balance "für einen Freitag" zufrieden. "Alle Probleme die wir hatten, lagen am schlechten Grip und nicht an der Balance des Autos."
Somit war auch Fernando Alonso insgesamt zufrieden. "Das Auto fühlte sich ziemlich gut an und hatte eine schöne Balance. Dennoch litten wir wie alle anderen auch unter fehlendem Grip auf der neuen, schmutzigen Streckenoberfläche."
Der neue Kurs gefällt dem Spanier ebenfalls. "Wir konnten heute mehr Runden als sonst fahren, weil wir in Ungarn die Motoren geschont hatten. Die Strecke ist sehr fordernd und besitzt einige blinde Kurven sowie eine sehr ungewöhnliche Kurve in Turn 8."
"Mein erster Eindruck von der Strecke ist wirklich sehr gut", stimmt Giancarlo Fisichella zu. "Es ist schwierig die richtige Linie zu finden und die Strecke ist nicht einfach zu lernen. Ich würde höchstens die letzten drei Kurven ändern: Die sind zu langsam!"



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