Formel 1

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan entkommt Feuer-Inferno

Flammen-Inferno bei Top Gear! Bei Dreharbeiten der Kultserie müssen sich Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan und Chris Harris plötzlich richtig beeilen.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Gerade zimperlich geht es bei Top Gear ohnehin selten zu, doch dieser Zwischenfall bei den Dreharbeiten zur neuen 25. Staffel der Kult-Serie unter dem Dach der BBC war so mal nicht geplant. Das ist passiert:

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan und Presenter-Kollege Chris Harris pilotierten einer offenen Bekanntmachung der Sendung zufolge bei einem Dreh in der vergangenen Woche gerade den neuen Alpine-Sportwagen über einen abgesperrten Teil der 17. Stage der Rallye Monte Carlo als es geschah: plötzlich Rauchschwaden, dann Feuer unter ihrem 55.000 Euro schweren Prototypen.

Sofort mussten sie abbrechen, den Alpine an die Fahrbahn-Seite steuern und sich aus dem immer mehr brennenden Fahrzeug retten. "Als ich die Tür geöffnet habe und mir die Flammen schon den Arm hoch gekrochen sind war mir klar, dass ich sofort raus muss", schildert Harris.

Jordan & Harris entkommen unverletzt

Weder Jordan noch Harris verletzten sich dank feuerfester Rennbekleidung bei dem Zwischenfall oder trugen bleibende Schäden durch die Rauchentwicklung davon. Die Alpine war jedoch nicht mehr zu retten, stand nach wenigen Minuten lichterloh in Flammen und brannte vollständig aus.

Für die Auto-Fanatiker war das ein fast genauso schlimmes Ergebnis wie eine eigene Verletzung. "Leider haben wir das Auto verloren. Es macht mich immer traurig, ein zu schönes Auto zerstört zu sehen", so Harris.

Ursache des Feuers noch unergründet

Jordan: "Eine Prüfung der Rallye Monte Carlo zu fahren war für mich ein wahrgewordener Traum. Das Auto war atemberaubend - so leichtfüßig. Es ist durch die Berge getänzelt und Chris ist toll gefahren. Es ist so schade, dass wir den Test nicht beenden konnten, aber solche Dinge passieren." Wie genau es zu dem plötzlichen Feuerausbruch an der Alpine kommen konnte wird gegenwärtig noch untersucht.


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