Sam Michael, Technischer Direktor Williams:
Heute haben wir den Test für den Grand Prix in Silverstone absolviert, bei dem Nick Heidfeld, Mark Webber und Nico Rosberg an der Arbeit waren. Obwohl das Wetter für Trockentests nicht ideal war, konnten wir all die Weich- und Hart-Reifen-Programme testen, die Michelin präsentierte. Wir müssen jetzt all die Daten analysieren, um für das in einem Monat stattfindende Rennen die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir haben auch an verschiedenen Set Up-Variationen gearbeitet, haben einige neue Aerodynamik-Teile für den Kanada-GP getestet sowie einige neue mechanische Komponenten für das Kühlwassersystem. Mark und Nick haben mit dem üblichen Professionalismus gearbeitet und Nico konnte ebenfalls einen signifikanten Beitrag leisten.
Mario Theissen, BMW-Motorsportdirektor:
Das war ein sehr erfolgreicher Test für uns. Wir konzentrierten uns auf Verbesserungen beim Startprozedere und wir konnten auch Fortschritte bei der Traktionskontrolle machen.
Jacky Eeckelaert, Chefrenningenieur Sauber:
Heute haben wir in Monza mit Felipe Massa weiter an unserer Vorbereitung für Indianapolis gearbeitet und wir konnten die in den letzten zwei Wochen gesammelten Daten verifizieren. Alles in allem kann ich sagen, dass der Test in dieser Woche gut verlaufen ist. Wir konnten in diesen drei Tagen mehr als 1.600 Kilometer absolvieren und der C24 erwies sich erneut als standfest. Wir konnten das Programm für den Kanada-GP und den USA-GP komplettieren. Dabei konzentrierten wir uns darauf, neue Aerodynamik-Teile für die verlangte mittlere Downforce-Stärke zu verifizieren. Zudem arbeiteten wir gemeinsam mit Michelin an der Reifenwahl. Wir fahren gut vorbereitet zu den beiden Übersee-Rennen.
Ralf Schumacher, Toyota::
Am ersten Tag, dem Donnerstag, war die Strecke in Silverstone noch sehr grün und zudem gab es einen kalten und wechselhaften Wind, was die Arbeit ein wenig erschwerte. Am Morgen hatte ich ein Getriebeproblem, doch das Team konnte es sehr schnell lösen und wir konnten unser Programm erfolgreich absolvieren. Wir konnten auch unser Reifenprogramm abspulen und auch neue Dämpfer ausprobieren, bevor dann am Freitag Nachmittag der Regen kam.
Jarno Trulli, Toyota:
Es gibt große Ähnlichkeiten zwischen Monza und Montreal, weshalb wir es wert fanden, für einen einzigen Tag in Monza zu testen. Dort haben wir Reifen und Aerodynamik-Komponenten getestet und auch Reifenmischungen ausprobiert, die für Indianapolis relevant sind. Der Tag in Monza war sehr erfolgreich. In England waren die Streckenverhältnisse am ersten Tag nicht optimal, was die Vergleiche ein wenig schwierig macht. Am Freitag erledigten wir Reifentests und konzentrierten uns dabei auf Longruns - dabei erzielten wir gute Ergebnisse. Am Morgen habe ich wegen eines Motorwechsels ein wenig Zeit verloren und später kam das typische England-Wetter. Was dazu führte, dass wir am Nachmittag Intermediates-Reifen getestet haben.
Christian Silk, Cheftestingenieur Renault:
Wir haben in Silverstone einen weiteren soliden Testtag absolviert, auch wenn wir wegen ein paar Problemen weniger Runden als erhofft abspulen konnten. Die Fahrer konnten wieder gute Informationen über die Reifen abliefern und wir setzten die Arbeit an der gestern begonnenen Set Up-Arbeit fort. Am Nachmittag gab es Regenschauer, die wir für den Test von Wet und Full Wet-Reifenkomponenten nützten. Auch wenn wir am Mittwoch nicht fahren konnten, war es eine sehr produktive Woche und wir sind in guter Verfassung für die kommenden Rennen.
Jenson Button, BAR:
Der Test in Silverstone verlief gut - ich konzentrierte mich auf Aerodynamik-Tests, während Takuma Sato die Reifentests erledigte. Wir brauchen nimmer noch mehr Speed, aber wir wissen jetzt, welche Teile am Auto gut sind. Wir sind in Kanada sicher in einer besseren Verfassung als wir es auf dem Nürburgring waren.
Takuma Sato, BAR:
Ich fahre immer gerne in Silverstone. Vor allem wenn ich so viele Runden abspulen kann, wie wir es am Donnerstag konnten, was unseren Vorbereitungen für die kommenden Rennen zugute kam. Wir absolvierten einen sehr wichtigen Test für Michelin, haben dabei viele verschiedene Konfigurationen verifiziert. Der Wagen war standfest, wir legten 838 Kilometer zurück.
Anthony Davidson, BAR:
Es ist gut, wieder im Auto zu sein. Wir haben heute viele Runden abgespult und wir konnten in den zwei Tagen in Monza fast 3.000 Kilometer zurücklegen. Wir konnten die geplanten Michelin-Tests abschließen und verschiedene Aerodynamik-Variationen testen, beides mit positivem Ergebnis. Wir konnten in punkto Performance einen weiteren Schritt setzen und das Auto ist besser als es beim letzten Rennen war, es fühlt sich gut an - es fühlt sich schon viel eher so an, wie es sich anfühlen sollte.
Enrique Bernoldi, BAR:
Es war aufregend für mich, wieder in Monza zu fahren. Mein Programm besagte, dass ich Reifentests für Indianapolis absolvierte. Am ersten Tag haben wir beinahe das komplette geplante Programm absolviert, mit vielen Longruns. Heute gab es ein Getriebeproblem, ich musste am Morgen zuschauen. Aber am Nachmittag kamen wir wieder und ich spulte 97 Runden ab. Der Wagen fühlt sich gut an und ich denke, dass der Test für das Team positiv war.
Mark Ellis, Cheftestingenieur BAR:
Das war eine arbeitsreiche Woche - mit Testfahrten in Silverstone und in Monza, in striktem Einvernehmen mit unserem Testabkommen und mit dem Einsatz eines zusätzlichen Wagens in Silverstone. Jeder im Team kam mit der Arbeit klar, was zu einem positiven Test führte. Die Aerodynamik- und Bremsen-Tests für Montreal waren positiv und nach den Aero-Tests in Silverstone verstehen wir einige Details aus dem letzten Rennen auf dem Nürburgring besser.
Shuhei Nakamoto, Technikdirektor Honda:
Wir hatten, was die Motoren betrifft, sowohl in Monza als auch in Silverstone einen produktiven Test - wir konnten die Läufe mit den Motoren in den Kanada-Spezifikationen ohne jedes Problem absolvieren.
Kimi Räikkönen, McLaren:
Ich bin sehr zufrieden mit dem Test in dieser Woche. Ich konnte das Programm ohne Probleme absolvieren, mit einem positiven Ergebnis. Mit meinem Motor von gestern und heute habe ich 951 Kilometer abgespult, insgesamt legte ich in den drei Tagen1275 Kilometer zurück. Ich freue mich darauf, am nächsten Freitag wieder auf der Strecke zu sein."
Juan Pablo Montoya, McLaren:
Wir hatten eine gute Session in dieser Woche. Es gab ein paar Kleinigkeiten, die bei jedem Test vorkommen, aber das Team löste diese Probleme schnell und ich konnte insgesamt 400 Kilometer zurücklegen.
Pedro de la Rosa, McLaren:
Ich hatte zwei konstruktive Testtage und wir konnten einige interessante Daten generieren. Wir wissen nun besser Bescheid, welche Reifen wir in Montreal und in Silverstone einsetzen werden.

diese Formel 1 Nachricht