Formel 1

Das ist erst der Anfang der Geschichte - Vettel: Die erste Pole im Ferrari

Sebastian Vettel holt die Scuderia zurück auf die Pole-Position! In Singapur überzeugt der Ferrari-Pilot mit Bestzeit und bricht damit die Mercedes-Serie.
von Raphaela Scheidl

Motorsport-Magazin.com - Eine unglaubliche Serie geht in Singapur zu Ende. Sebastian Vettel rast im Qualifying zu seiner ersten Pole Position im Ferrari und bricht damit die rein silberne Samstags-Bilanz in dieser Saison. Mit einer Bestzeit von 1:43.885 Minuten ist der Deutsche um geschlagene 1,4 Sekunden schneller als Lewis Hamilton auf Rang fünf. Die erste Startreihe teilt sich Vettel am Sonntag mit Daniel Ricciardo, die Top-3 komplettiert Stallkollege Kimi Räikkönen.

Der richtige Zeitpunkt

Die Roten sind zurück! 61 Rennen musste die Scuderia auf diese Pole warten. Seit Hockenheim 2012 fuhr kein Ferrari-Pilot mehr auf Startplatz eins. Bis sich Vettel am Samstag in Singapur die Bestzeit sicherte. Der rote Jubel war danach nicht zu überhören. "Das war eine gute Leistung. Sie kommt von einem großartigen Sebastian und von harter Arbeit eines Teams, das sehr, sehr gut gearbeitet hat", strahlte Teamchef Maurizio Arrivabene am Samstag.

Ich war zum richtigen Zeitpunkt auf der Strecke und niemand hat einen Fehler gemacht.
Sebastian Vettel

Bereits in Q2 überzeugte Vettel und fuhr auf Bestzeit, eine Position die sich der Ferrari-Pilot dann auch in Q3 nicht mehr nehmen ließ. Noch im Auto jubelte der 28-Jährige: "Super Jungs, ihr habt einen fantastischen Job gemacht!" Für Vettel ist es die erste Pole in dieser Saison und die 46. in seiner Karriere. "Das Setup im Qualifying war sehr gut. Wir haben das absolute Maximum aus dem Auto geholt", erklärt der Deutsche am Samstag und weiß auch: "Ich war zum richtigen Zeitpunkt auf der Strecke und niemand hat einen Fehler gemacht. Das war ganz anständig."

Der Vettel-Finger ist zurück - Foto: Sutton

Sieg Nummer drei?

Singapur ist eine langes, schwieriges Rennen mit vielen Kurven, wo man immer pushen muss.
Sebastian Vettel

Von Saisonsieg Nummer drei will Vettel aber noch nicht träumen. "Wie ich immer sage, das war nur der Samstag, der eigentliche Job kommt morgen." Zwei Mal triumphierte der Ferrari-Pilot bereits in dieser Saison. In Malaysia und Ungarn fuhr der Deutsche auf das Siegerpodest. Drei Siege hatte sich Arrivabene zu Saisonbeginn gewünscht. Eine Vorgabe, die am Sonntag erfüllt werden könnte. "Singapur ist eine langes, schwieriges Rennen mit vielen Kurven, wo man immer pushen muss", weiß der 28-Jährige. "Aber es schaut ganz gut aus."

Gute Karten hat Vettel allemal. Mit drei Siegen am Marina Bay Circuit ist er der erfolgreichste Pilot am Straßenkurs. Teamchef Arrivabene bleibt unterdessen cool, denn er ist sich sicher: "Das ist erst der Anfang der Geschichte, nicht das Ende."


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