Während in Mitteleuropa zuletzt Land unter herrschte, hielt in weiten Teilen Nordamerikas bereits der Sommer Einzug und die Temperaturen kratzten stellenweise an der 30-Grad-Marke. Pünktlich mit dem Kanada-Abstecher der Formel 1 schlägt das Wetter aber um und das Thermometer dürfte am kommenden Wochenende in Montreal kaum mehr als 20 Grad anzeigen.

Regen in Montreal: Nichts Ungewöhnliches -, Foto: Sutton
Regen in Montreal: Nichts Ungewöhnliches -, Foto: Sutton

Dem jedoch nicht genug, denn schenkt man den Prognosemodellen Glauben, besteht am gesamten Rennwochenende eine hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit. Als ziemlich sicher gilt es, dass sowohl das erste als auch das zweite Freie Training am Freitag auf nasser Strecke über die Bühne gehen werden. Dadurch könnte sich vor allem für Pirelli eine äußerst prekäre Situation ergeben, sollen die Teams in diesen beiden Sessions doch eigentlich die überarbeiteten Reifen testen - bei Regen ein Ding der Unmöglichkeit.

Erheblich geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Himmel über Montreal am Samstag und Sonntag seine Schleusen öffnet, ein nasses Qualifying beziehungsweise Rennen lassen sich aber dennoch keineswegs ausschließen. Immerhin hat man auf dem Circuit Gilles Villeneuve mit den drohenden widrigen Bedingungen bereits Erfahrung und sollte demensprechend gut vorbereitet sein, kam es doch schon vor zwei Jahren aufgrund heftiger Regenfälle zu einem zwischenzeitlichen Abbruch des Rennens, das Jenson Button schlussendlich nach über vier Stunden für sich entschied.