Bevorzugung der Topteams - Mercedes könnte wegen Concorde klagen
Während die meisten Teams dem neuen Concorde Agreement bereits zugestimmt haben, gibt sich Mercedes zu dem Thema bedeckt. Die Gerüchteküche brodelt allerdings.
Philipp Schajer
Steht ein Rechtsstreit zwischen Mercedes und Ecclestone bevor?, Foto: Sutton
Bernie Ecclestone gab am Samstag bekannt, dass er sich mit der Mehrheit der Teams über das neue Concorde Agreement geeinigt hat. Zusätzlich zu den Top-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari sollen Lotus, Toro Rosso, Sauber und Force India der Vereinbarung zugestimmt haben. Neben den drei Nachzüglerteams fehlt somit noch die Zustimmung von Williams und Mercedes. Seitens Mercedes gibt man sich zu dem Thema bedeckt.
"Ich weiß nicht einmal, wer bisher unterschrieben hat. Wir haben aktuell nichts dazu zu sagen", erklärte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Hinter vorgehaltener Hand wird jedoch spekuliert, dass das Team mit denen im Concorde Agreement formulierten Bedingungen unzufrieden ist, da diese vor allem die drei Topteams bevorzugen. Auch über eine Klage seitens Mercedes gegen Ecclestone und das neue Agreement wird spekuliert.
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