Das klare Ziel bei Force India war, beide Autos in Abu Dhabi in die Top-10 zu bekommen, was mit den Plätzen neun und zehn gelang. "Wir haben heute Morgen gute Fortschritte gemacht, das Setup zu perfektionieren und ich war im Qualifying glücklich mit dem Auto", freute sich Paul di Resta über seinen zehnten Startplatz.

Er war der einzige Pilot, der in Q3 keine gezeitete Runde mehr fuhr, um Reifen zu sparen. "Unsere Herangehensweise an Q3 war, uns die optimale Strategie für morgen zu ermöglichen", begründete der Schotte, der mindestens auf dieser Position ins Ziel kommen möchte. "Für das Rennen hoffen wir definitiv auf Punkte, weil unser Hauptaugenmerk darauf liegt, den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung zu halten."
Mallya mit Leistung zufrieden
Nun freut er sich auf das Rennen, denn seiner Meinung nach ist der Austragungsort in der Nacht sehr spektakulär. "Es ist auch schön, in der Dämmerung zu fahren, wenn es ein bisschen kühler ist", schilderte der Force-India-Pilot. Die Vorfreude seines Teamchefs Vijay Mallya war nach dem gelungenen Qualifying umso höher. "Ich bin mit unserer Leistung heute sehr zufrieden", sagte der Teamchef, der sein Team für das Rennen in guter Form sieht.
Allerdings macht er sich etwas Gedanken um den Reifenabbau, der in Abu Dhabi nicht so entscheidend sein dürfte, was einen genauen Blick auf die Ausarbeitung der Strategie erforderlich macht. Außerdem blickt Mallya immer wieder auf Sauber und Toro Rosso, die Force India die sechste Position in der Konstrukteursmeisterschaft noch streitig machen könnten. "Ich glaube, wir haben die Geschwindigkeit, um das zu schaffen, aber wie ich schon sagte, du kannst es nie wissen, bevor es nicht eingetütet ist."

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