In Abu Dhabi bekam Romain Grosjean erstmals seit seinem F1-Aus Ende 2009 wieder die Möglichkeit einen Boliden an einem Rennwochenende zu fahren. "Das ist, was ich will. Als ich den ersten Grand Prix dieses Jahr gesehen habe, wusste ich, ich muss es zurück in die Formel 1 schaffen", erklärte der 25-Jährige.

Sein Einsatz im ersten Freien Training für Lotus Renault GP ist ohne Zwischenfälle verlaufen. "Man gibt natürlich immer alles, aber trotz Vorbereitung dauert es doch immer ein wenig bis man sich eingeschossen hat. Deshalb habe ich mich die letzten Nächte mit einem Bild des Lenkrads auf meinen Einsatz vorbereitet. Heute habe ich alle Knöpfe auf Anhieb wiedergefunden - das Team hat also nicht über Nacht einige der Funktionen vertauscht", scherzte der Lotus Renault GP-Testfahrer.

Der 2011er Bolide ist nach Ansicht des Franzosen zwar nicht das einfachste Auto im Feld, dennoch fühlte er sich auf Anhieb wohl im Auto. "Besonders auf langsamen Kursen hat der Lotus Renault so seine Tücken", weiß Grosjean. Das restliche Wochenende will er das Team dabei unterstützen, das Auto bestmöglich abzustimmen. Sein nächster Einsatz im Auto wird beim Saisonabschluss in Brasilien sein und Gerüchten zufolge hat er gute Chancen, nächstes Jahr wieder zum Stammpiloten aufzurücken.