Am Vormittag konnte Vitaly Petrov in Suzuka nur 18 Runden zurücklegen. Das Team hatte ein Problem am Lenkgestänge des Renault festgestellt und wechselte die entsprechenden Teile aus - Petrov kostete das Zeit, am Ende reichte es aber dennoch für Rang zehn. In der Nachmittagssession ging es dann nach 36 absolvierten Umläufen noch um eine Position nach vorne. Mit dem Ergebnis war der Neuntplatzierte am Ende des Tages folglich recht zufrieden.

"Beide Trainingssitzungen liefen ohne weitere, große Technik-Probleme ab und somit konnten wir unser geplantes Programm gut durchziehen - alles lief in eine positive Richtung", meinte der Russe anschließend. "Wir mussten am Auto zwar ein paar Veränderungen vornehmen, um es zu verbessern - aber bis jetzt haben wir hier eine gute Grundlage gelegt", glaubte der Lotus-Renault-Pilot. "Wir mussten die Zahnstange der Servolenkung am Vormittag wechseln - unser Programm hat das aber nicht sonderlich beeinflusst, weil ich meine Runden schließlich noch hingekriegt habe", so Petrov.

"Wenn wir morgen so weitermachen, sollten wir für Sonntag in einer guten Ausgangslage sein", hoffte der 27-Jährige. Technik-Direktor Alan Permane verriet: "Wir sind viel glücklicher, als noch zuletzt in Singapur - der R31 sieht hier einfach deutlich besser aus." Im ersten Training hätten seine Piloten zwar noch Übersteuern beklagt - die Veränderungen im Laufe der Session schlugen aber an und verbesserten das Fahrverhalten der Boliden. "Wir haben immer noch Arbeit vor uns - die Autos sind noch lange nicht perfekt, aber unser Glaube, dass beide Piloten in Q3 kommen sollten, scheint realistisch", freute sich Permane.