Obwohl Adrian Sutil als Achter wichtige Punkte für Force India holte, hatte er Pech. "Ich ließ Paul durch, weil er auf einer anderen Strategie unterwegs war, er war auf dem weicheren Reifen und deshalb etwas schneller", schildert er den Auslöser seines anschließenden Zeitverlustes.

Drei Runden später sei das Safety Car auf die Strecke gekommen. Da beide Piloten gleichzeitig an die Box kamen, musste er sich hinter dem Schotten anstellen. Zusätzlich habe er weiter Zeit verloren, als ein Sauber durch die Box fuhr und er dadurch warten musste. "Ich denke, ich hätte Rosberg überholen können, weil unser Stopp immer noch sehr gut war", ärgert sich der 28-jährige.

Letztlich sei der achte Rang aber doch noch versöhnlich gewesen: "Ich habe auch Glück gehabt, Achter zu werden, weil Felipe Massa in den letzten Runden sehr schnell gewesen ist." Für die letzten Rennen ist Sutil optimistisch: "Dieses Auto funktioniert auf Strecken, die viel Abtrieb erfordern, besser als auf solchen mit niedrigem Abtrieb, so dass wir für die nächsten Rennen gut aussehen."