In der ersten Session fuhr Vitaly Petrov zehn Runden, in der zweiten Session kam er auf 12 Runden. "In der ersten Session war einfach zu viel Wasser auf der Strecke", erklärte der Russe. In der zweiten Session machte ihm ein Problem am Lenkungssystem an seinem R31 zu schaffen. "Wir hatten ein Problem an der Lenksäule. Auf den Daten ist das Problem eindeutig zu erkennen. Im Nassen war es nicht so schlimm, aber dennoch ein Problem, worüber ich mich dann auch beklagt habe", erzählte Petrov.

Auf der abtrocknenden Strecke konnte er in Kurve 16 die Steuerung weder öffnen noch schließen. "Die Lenkung steckte fest. Ich konnte sie weder nach rechts oder links drehen. Ich dachte schon, dass ich in die Mauer abfliegen würde. Sie bewegte sich erst kein Stück und dann plötzlich doch wieder - das war echt verrückt", verriet der Russe gegenüber Autosport.

Durch das Problem konnte er keine schnelle Rundenzeit im Trockenen fahren und musste sich Neo-Teamkollege Bruno Senna geschlagen geben. Dennoch war der Russe alles in allem mit dem Training zufrieden. "Die Intermediates haben gut funktioniert, sowohl als viel Wasser auf der Strecke war als auch auf abtrocknender Strecke. Das Handling des Autos fühlte sich in diesen Bedingungen gut an, weshalb ich froh wäre, wenn wir diese auch das restliche Wochenende über hätten", so der Lotus Renault GP-Pilot.

Allerdings erschwerten die wechselhaften Bedingungen eine genaue Analyse der neuen, aerodynamischen Teile. "Wir haben heute verschiedene aerodynamische Teile ausprobiert und auch wenn die Bedingungen ziemlich schwierig waren, war das Fazit der Piloten positiv", verriet Technikdirektor Alan Permane.