Man kann die Uhr nicht zurückstellen - Whitmarsh: Simon-PURE-Situation ist heikel
FOTA-Vorstand Martin Whitmarsh bezeichnet es ebenfalls als heikel, dass Motoren-Experte Gilles Simon von der FIA zu PURE wechselt.
Falko Schoklitsch
Martin Whitmarsh empfindet es als heikel, wenn Leute von der FIA zu Herstellern oder Teams wechseln, Foto: Sutton
Der Wechsel von Motorenmann Gilles Simon von der FIA zum neuen Motorenhersteller PURE ist im Formel-1-Fahrerlager nach wie vor ein heißes Thema. Schließlich konnte Simon als FIA-Mitarbeiter geheime Informationen aller Motorenbauer einsehen und nun besteht die Sorge, er könnte davon etwas zu seinem neuen Arbeitgeber mitnehmen. Auch FOTA-Vorstand Martin Whitmarsh wollte diese Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen.
"Es ist immer eine heikle Sache, wenn jemand von der FIA, der sensible Forschungsdaten der Teams oder Hersteller einsehen kann, dann wechselt und zu einem Konkurrenten geht. Das hat für Diskussionen gesorgt. Wir werden das mit der FIA besprechen. Es ist jetzt passiert, man kann die Uhr nicht zurückdrehen. Wir werden die Sache nicht ändern, es wird aber nützlich sein, für die Zukunft ein paar Rückversicherungen zu haben", erklärte Whitmarsh.
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