Silverstone war kein Traumrennen für Vitaly Petrov, doch nun hofft der Russe darauf, es auf dem Nürburgring wieder besser zu erwischen. Er betonte am Donnerstag, sich gut zu fühlen. "Beim letzten Mal hatten wir kein tolles Wochenende. Wir haben aber eine gute Analyse gemacht und freuen uns, jetzt wieder mit normalen Motor-Kennfeldern zu fahren. Wir sind gespannt und haben ein paar kleine Updates. Wir werden sehen", sagte Petrov.

Abwarten wollte der Renault-Pilot noch beim Thema Wetter, denn das könnte am Wochenende durchaus schwierig werden. Angst hatte er davor aber keine. "Wir sind diesmal besser vorbereitet als in Silverstone", versprach er. Mit der Strecken-Kenntnis erwartete er ohnehin keine Probleme, auch wenn im Vorjahr nicht auf dem Nürburgring Station gemacht wurde. "Es war ja nur ein Jahr Pause. Ich habe hier in der GP2 einige Rennen gefahren und habe gute Ergebnisse geholt. Ich freue mich darauf, hier mit einem Formel-1-Auto zu fahren."

Spaß im Formel-1-Auto hatte er vor kurzem auch beim Demo-Event in Sochi, wo die Formel 1 sich ausgiebig präsentierte. Klarerweise folgten Petrov dort viele seiner Landsleute. "Sie mögen Motorsport und genossen das Wochenende. Es war sehr heiß, sehr sonnig und wir haben viele Reifen verheizt. Ich hoffe, sie bleiben so begeistert." Denn Sochi soll ja Teil des Rennkalenders werden, weswegen es Petrov doppelt freute, einmal zeigen zu können, wie die Formel 1 aussieht. "Viele Leute dort haben nicht die Möglichkeit, sich die Formel 1 anzusehen, weil es zu teuer ist. Bald kommt die Formel 1 aber nach Russland - endlich. Ein Event wie vorige Woche zeigt ihnen, wie ein echtes Formel-1-Auto aussieht."