Die FIA will sowohl den heiß als auch kalt angeblasenen Diffusor aus der Formel 1 verbannen. In einem Meeting am Donnerstag sollen die Teams über die genauen Details informiert werden, doch schon jetzt arbeiten diese daran ihre Autos zu modifizieren. McLaren sieht in der Verbannung des Diffusors sogar etwas Positives.

Der britische Rennstall hofft, dass vor allem Red Bull Racing durch die Regeländerung schwer getroffen wird und dass man so vielleicht den Rückstand aufholen kann. "Ich denke nicht, dass durch die Regeländerung das Gesamtbild verändert wird, aber es wird manche Teams härter treffen als andere. Vor allem hofft jeder, dass es den Gegner härter trifft als einen selbst", erklärte Martin Whitmarsh.

Seitens Renault sieht man durch die Verbannung des Diffusors kein größeres Problem auf die Teams zukommen. Die Regeländerung habe nur eine finanzielle Auswirkung, denn die Teams müssten ihre Motoren-Mappings optimieren. "Ferrari, Mercedes und Renault müssen neue Lösungen finden und das wird zwischen fünf und sechs Millionen Dollar kosten. Und das Ergebnis wird das Gleiche sein", erklärte Jean-Francois Caubet.