Nur 0,023 Sekunden trennten Nick Heidfeld und Vitaly Petrov im Qualifying. Der Deutsche landete auf Rang neun, sein russischer Teamkollege auf Platz zehn. Während Heidfeld bei seinem Setup auf Regen setzte und deshalb mehr Flügel fuhr, stimmte Petrov seinen R31 für ein trockenes Rennen ab. "Die Streckentemperaturen waren viel niedriger als gestern, weshalb es sehr schwer war die Reifen auf Temperatur zu bringen. Aus diesem Grund hatte ich nicht genügend Grip und ließ auf meiner schnellsten Runde Zeit liegen", verriet Petrov.
Angesichts der Probleme in Monaco ist der Lotus Renault GP-Pilot froh, es überhaupt ins Q3 geschafft zu haben. Vorhersagen für das Rennen traut er sich keine zu. "Montreal ist bekannt für seine verrückten Rennen. Hier könnte es durchaus das eine oder andere Safetycar geben. Gleichzeitig könnte es morgen regnen, wir müssen also mit allem rechnen", erklärte der Russe. Entscheidend sei es alle Chancen im Rennen wahrzunehmen und sich auf die möglichen Wetterbedingungen einzustellen.
"Nick und Vitaly haben heute einen tollen Job gemacht. Beide sind auf unterschiedlichen Setups unterwegs und daher ist jede Strategie im Rennen möglich", verriet Eric Permane. Mehr als die fünfte Startreihe sei heute allerdings nicht drin gewesen. "Angesichts der Probleme in Monaco sind wir zufrieden. Wir haben gezeigt, dass wir die Probleme gelöst haben. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um noch mehr Performance aus dem Auto herauszuholen", so Permane.



diese Formel 1 Nachricht