Nico Rosberg hatte nach den Donnerstags-Trainings in Monaco keine großen Beanstandungen zu machen. Denn für den Mercedes-Piloten war eigentlich alles so gelaufen, wie er sich das vorgestellt hatte. "Ein positiver Start ins Wochenende. Das Auto läuft insgesamt gut, besonders auf einer schnellen Runde. Darauf kann man aufbauen. Wir haben heute auch gut gearbeitet und sehr viele Setup-Änderungen gemacht, die gingen immer weiter in die richtige Richtung. Ich bin sehr zufrieden", sagte der Deutsche.

Vor allem die Leistung über eine Runde ließ Rosberg optimistisch sein, denn damit erwartete er ein gutes Qualifying. "Ich bin überzeugt, dass wir sehr weit vorne sein können. Das Auto läuft besonders über eine Runde gut. Ich bin guter Dinge", meinte er. Und auch die superweichen Reifen hatten ihm gefallen, nach seiner Ansicht waren sie besser gelaufen als erwartet. "Als wir herkamen, glaubten wir, es würde viele Boxenstopps geben, jetzt gehen wir von etwas weniger aus", erklärte Rosberg.

Nicht sauer

Wie er weiter betonte, war er nach dem siebten Platz von Barcelona keineswegs sauer gewesen. Es sei höchstens ernüchternd gewesen, Siebter zu werden. "Natürlich bin ich jetzt wieder voll motiviert. Die Strecke ist irre. Das Auto liegt gut, von Anfang an habe ich mich wohl gefühlt und das ist auch wichtig." Zu viel wollte er aber auch nicht machen, da er gut genug weiß, wie schnell in Monaco etwas passiert ist. "Aber ich bin guter Dinge, dass ich halbwegs durch das Wochenende komme."

Nicht zu viel Bedeutung wollte Rosberg der Tatsache beimessen, dass Michael Schumacher rund eine Sekunde langsamer gewesen war als er. "Das bedeutet nichts. Es ist viel zu früh, um am Donnerstag auf Zeiten zu schauen. Man muss abwarten, wo wir stehen."