Zwar schaffte Toro Rosso es weder im ersten, noch im zweiten Freien Training in die Top Ten, dennoch ist man mit dem Donnerstag in Monaco zufrieden. Ganz ohne Schäden verlief das Training jedoch nicht. Sébastian Buemi touchierte kurz vor Ende des zweiten Training die Streckenbegrenzung.

"Gegen Ende der zweiten Session habe ich bei Tabac mit dem Heck des Autos die Leitplanke gestreift", so der Schweizer. "Dabei habe ich einige Schäden an der Hinterache erlitten und musste die Box ansteuern." Dennoch ist Buemi mit seinem Tag zufrieden und konnte eine Menge Daten sammeln. "Wir haben ein gutes Bild der weichen Reifen erhalten, die sehr schnell sind und fürs Qualifying gut geeignet sind. Da der Abbau nicht so stark ist, kann man sie aber auch im Rennen einsetzen", so der 22-Jährige.

Teamkollege Jaime Alguersuari kam nur im zweiten Training zu fahren, da er am Vormittag noch für Testfahrer Daniel Ricciardo Platz machen musste. Für den Spanier verlief der Nachmittag zufriedenstellend, auch wenn er noch etwas Vertrauen ins Auto entwickeln muss. "Seit Spanien habe ich kein gutes Gefühl bei den Bremsen und verliere das Heck des Autos häufig, an diesem Aspekt müssen wir noch arbeiten", so Alguersuari.

Daniel Ricciardo, der an diesem Wochenende auch in der Formel Renault unterwegs ist, konnte im ersten Freien Training immerhin auf Position 14 fahren. Seine Hauptaufgabe bestand darin, wichtige Daten fürs Team zu sammeln und das Grundsetup wie Bodenfreiheit und das Aero-Level festzulegen. "Das Fahren eines Formel-1-Autos hier ist wirklich verrückt und macht eine Menge Spaß", gab der junge Australier zu, nachdem er am morgen bereits das Training der Formel Renault für sich entscheiden konnte.