Vitaly Petrov und Nick Heidfeld nutzten die beiden Trainingssessions am Freitag, um das richtige Setup für das Rennen zu finden. "Der Fokus lag mehr auf dem Rennen als auf der Qualifying-Performance", bestätigte Technikdirektor James Allison. "Leider war es aufgrund der Bedingungen schwierig etwas aus den Zeiten herauszulesen. Die Pace der Piloten variierte, aber wir sind froh, dass wir die Session ohne Einschlag überstanden haben."

Um Regenreifen zu sparen, fuhren Petrov und Heidfeld insgesamt nur 19 Runden. "Wir wollten die Reifen nicht zerstören. Da wir sie noch nicht sooft getestet haben, wussten wir nicht wie lange sie halten würden und am Samstag und Sonntag könnte es durchaus regnen", erzählte Heidfeld. Am Nachmittag spulten die Lotus Renault GP-Piloten auf trockener Strecke einige Longruns mit vollen Tanks ab.

"Wir wussten, dass es in der zweiten Session trocken sein würde. Wie erwartet haben sich die Rundenzeiten verbessert, wobei im Auto noch viel mehr steckt", verriet Petrov. Der Russe sieht ein vielversprechendes Wochenende vor Lotus Renault GP liegen. "Die Zeichen sehen gut aus", so Petrov.