Mit seiner Fabelzeit schockte Sebastian Vettel die Konkurrenz im Qualifying. Für Adrian Sutil fährt Red Bull in einer anderen Liga. "Vettel fährt Formel Super 1", scherzte der Deutsche. Dabei hat der Red Bull-Pilot nicht einmal das KER-System genutzt. "Wenn sie Probleme mit KERS haben, dann wäre es verständlich, wenn sie es ausschalten, denn dadurch wird das Auto etwas nervöser", erklärte Sutil.
Red Bull braucht KERS nicht
"Vielleicht ist es für Red Bull von der Balance her störend, denn man hat hinten sehr viel Motorbremse und wenn man das nicht richtig verteilen kann, ist man ohne vielleicht besser unterwegs", fuhr er fort. Generell brauche Red Bull die Zusatz-PS durch KERS sowieso nicht. "Wenn man so stark ist, dann kann man taktieren und braucht nicht alle Teile nutzen", sagte der Force India-Pilot. Auch die Reifen würden Red Bull weniger Probleme bereiten als anderen Teams.
Laut Sutil hielten die Reifen im Freien Training am Freitag noch länger als im Qualifying am Samstag. "Das Problem ist, wenn kein Grip vorhanden ist, kann der Reifen nicht richtig arbeiten und man kann mehr Runden fahren, weil er dann erst ab der dritten Runde schnell ist. Jetzt ist mehr Grip auf der Strecke, der Reifen arbeitet sofort und dadurch baut er schneller ab", erklärte Sutil.
Wie der Reifenverschleiß im Rennen aussehen wird, konnte er nicht sagen. Allerdings rechnet der Deutsche mit kürzeren Stints. Er selbst ist trotz Startposition 16 positiv für das Rennen gestimmt. "Ich habe ein gutes Gefühl. Wir sollten weiter nach vorne kommen und im Rennen kann alles passieren", so Sutil.



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