Viel schlechter hätte der erste Trainingstag für Lotus gar nicht laufen können. Karun Chandhok setzte den T128 am Vormittag bereits nach wenigen Metern in die Mauer. Für den Inder war die Trainingssession in Melbourne damit gelaufen.
"Ich bin enttäuscht, dass ich so eine kurze Fahrt im neuen Auto hatte", sagte Chandhok. "Ich muss es akzeptieren, es war eine Kombination der rutschigen Strecke und die Reifen hatten weniger Grip als erwartet."
Jarno Trulli, der das Auto von Chandhok am Nachmittag übernahm, konnte immerhin 23 Runden zurücklegen. Richtig zufrieden war der Italiener allerdings auch nicht. "Das Team hat gut gearbeitet um das Auto für die Nachmittagssession noch hin zu bekommen", sagte Trulli. "Ich hatte allerdings einige Probleme und konnte nicht richtig pushen. Wir müssen heute Nacht am Setup arbeiten und es gibt sicherlich einige Gebiete wo wir noch zulegen können."
Probleme mit der Elektronik gab es am Auto von Heikki Kovalainen. Der Finne wurde von Zündaussetzern geplagt und war mit Platz 19 trotzdem bester Fahrer der neuen Teams. "Es ist einer von diesen Tagen", sagte Kovalainen. "Wir hatten einige Probleme und die Jungs haben hart daran gearbeitet. Als wir die Probleme in den Griff bekamen konnten wir viel von unserem Programm abspulen, deswegen konnten wir gute Daten sammeln. Im Auto steckt noch eine bessere Pace, wir werden sehen was morgen passiert."
Mike Gascoyne musste nach dem Training eingestehen, dass man sich für den heutigen Tag eigentlich mehr erwartet hatte. "Was die Leistung betrifft sind wir im Moment nicht dort wo wir sein sollten", sagte Gascoyne. "Wir kennen aber die Gründe, es ist schwierig für uns das Beste aus den Reifen herauszuholen. Wir werden aber daran arbeiten und wenn wir uns verbessern bin ich zuversichtlich dort zu stehen wo wir es uns auch erwarten."

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