Die Voraussetzungen waren schlecht. Nach seiner Strafversetzung musste Vitaly Petrov von Startplatz 20 ins Rennen gehen. "Wir mussten uns also bei der Strategie etwas einfallen lassen", erklärt Alan Permane die Herangehensweise von Renault.

Die Idee: Das Team wechselte in der ersten Safety-Car-Phase auf Intermediates. "Das funktionierte gut und er kam in der zweiten Safety-Car-Phase auf Platz 7 nach vorne", betont Permane. Doch dann verlor der Russe das Auto und schlug heftig in die Streckenbegrenzung ein.

In der Mauer statt in den Punkten

"Die Strategie war richtig und er leistete gute Arbeit, als er das Auto in der letzten Kurve verlor", fasste Teamchef Eric Boullier zusammen. "Unter diesen Bedingungen wird jeder Fehler bestraft." Das kostete Renault eine doppelte Punkteankunft, die das Team im Kampf um WM-Rang vier gegen Mercedes gut hätte gebrauchen können.

"Ich wechselte in Runde 20 früh auf Intermediates, die zu diesem Zeitpunkt dann schon sehr abgenutzt waren", erklärte Petrov. "Ich gab noch immer alles, um die Jungs hinter mir zu halten und dabei verlor ich in der vorletzten Kurve die Kontrolle über das Auto." Er selbst blieb unverletzt. "Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich in der Mauer und nicht in den Punkten landete."