Der Korea International Circuit hat die Freigabe für das Formel-1-Debüt am kommenden Wochenende erhalten, die Strecke selbst ist aber wenige Tage vor Trainings-Beginn nach wie vor mehr Baustelle als Rennstrecke. So haben die Kollegen von auto motor und sport bereits einen ersten Blick auf den Kurs geworfen und dabei festgestellt, dass nach wie vor viel gearbeitet wird. Wichtige Gebäude wie Boxen, Media Centre und Teampavillons stehen zwar, doch sonst herrscht noch rege Betriebsamkeit und es entsteht der Eindruck, es würde erst im nächsten Jahr gefahren.

Beispielsweise sind auf der Start-Ziel-Geraden noch keine Startboxen aufgemalt, noch glänzt der Asphalt schwarz. Wie sich der Asphalt verhalten wird, wenn am Freitag die Trainings losgehen, ist auch immer noch eine offene Frage, denn es wird nach wie vor befürchtet, dass die erst vor kurzem aufgebrachte oberste Schicht aufbrechen könnte.

Neben der Strecke ist auch noch einiges zu tun. Auf Parkplätzen werden noch Pflastersteine verlegt und Zufahrtsstraßen müssen noch asphaltiert werden. Am Dienstag war es so, dass mehr Arbeiter unterwegs waren als Teammitglieder. Bagger waren ebenfalls noch fest im Einsatz und die Brücke über Start-Ziel musste noch mit letzten Steinen bestückt werden. Im Fahrerlager neben der Boxengasse sorgte noch dazu ein großer Sandhaufen für das passende Baustellen-Ambiente.