Ein Unfall im ersten Training, kaum Runden gefahren, eine angebliche Ohreninfektion und dann auch nicht alle Updates am Auto, bei Lewis Hamilton lief das Suzuka-Wochenende bis zum Qualifying nicht nach Wunsch. Dass er dann auch noch das Getriebe wechseln lassen musste, war nur das Tüpfelchen auf dem i. Daher war er schon froh, dass er im auf Sonntag verschobenen Qualifying auf Platz drei kam, auch wenn das wegen des Getriebewechsels Startplatz acht bedeutete.
Für den McLaren-Piloten war Platz drei das bestmögliche Ergebnis gewesen. "Ich denke schon, wenn man den Speed der Red Bulls bedenkt. Sie waren dieses Wochenende sehr stark. Es war nicht das beste Wochenende für uns und die Jungs im Werk haben hart gearbeitet, um die Updates zu bringen. Leider konnten wir eines heute nicht nutzen, weil das noch Zeit braucht, aber die Jungs haben toll gearbeitet, um die Updates herzubringen", sagte der Brite. Der Getriebewechsel war laut Hamilton notwendig geworden, weil es beim Zusammenstoß mit Mark Webber in Singapur Schaden genommen hatte.
Hamiltons Hauptproblem war allerdings die wenige Fahrzeit in Japan. "Heute war es schwierig, nachdem ich am Freitag und Samstag nur sechs Runden fahren konnte. Ich bin glücklich, so weit vorne zu sein. Ich starte als Achter, aber von dort können wir hoffentlich ein gutes Rennen haben", erklärte er. Ein Profiteur von Hamiltons Rückversetzung war Fernando Alonso, der von Startplatz fünf auf vier vorrückte. Der Spanier meinte: "Jede Position, die man gewinnt, ist ein Vorteil und gut. Schauen wir, ob ich jetzt ein gutes Rennen fahre und eine gute Position hole. Ich will schnell an Robert [Kubica] vorbei und auf das Podest, das ist das Ziel."

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