Wenn es nach der Lieblingsstrecke geht, lautet die Antwort der meisten F1-Piloten: Suzuka. Der Kurs in Japan gilt als echte Fahrerstrecke. "Man fährt am Limit und stößt die ganze Zeit Adrenalin aus. Die Fahrer lieben den Kurs und genießen es, dort zu fahren", erklärte Rubens Barrichello. Allerdings bedarf die Rennstrecke einiger Verbesserungen, um mit den Sicherstandards der aktuellen Strecken mithalten zu können.
"Die Arbeit, die man bisher geleistet hat, hat sehr geholfen, aber es gibt immer noch viel zu tun. Zum Beispiel der Esses-Bereich bräuchte noch weitere Auslaufzonen", sagte Barrichello. "Als Rennfahrer ist man etwas verrückter und liebt es entlang der Mauern zu fahren. Als normaler Mensch würde man lieber mehr Asphaltflächen haben." Robert Kubica ist der gleichen Meinung wie Barrichello.
"Suzuka hat in Sachen Sicherheit nicht den höchsten Standard, aber so ist es einfach. Man muss das im Hinterkopf behalten und sicherstellen, dass man nicht von der Strecke abkommt", sagte der Renault-Pilot. Regen würde die Sache allerdings nicht drastisch verschlimmern. "Es wäre sicher leichter im Trockenen zu fahren, denn die Kurven sind eine echte Herausforderung - speziell der erste Sektor. Im Nassen fährt man aber langsamer, weshalb die G-Kräfte nicht so stark sind", erklärte Kubica.



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