"Keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht haben. Das ist total dämlich", kritisierte Adrian Sutil nach dem Freien Training am Freitag den Notausgang in der ersten Schikane. Auch im Fahrerbriefing war der Notausgang ein Thema, weshalb die Verantwortlichen vor dem dritten Freien Training am Samstag einige Modifikationen vornahmen.

Die Styropor-Blöcke wurden weiter auseinander versetzt, somit muss der Pilot nicht mehr in die Wiese ausweichen. Allerdings verliert man im Notausgang sehr viel Zeit, was beim Start eine entscheidende Rolle spielen könnte. "Jeder Fahrer, der den Notausgang benutzt, muss rund um die Blöcke fahren und kommt am Ende wieder auf die Strecke zurück. Die Fahrer sollten nur auf das Gras fahren, wenn es unvermeidlich ist", erklärte FIA-Renndirektor Charlie Whiting.