In der ersten Session war Jenson Button 97 Tausendstel schneller als Sebastian Vettel, in der zweiten Session war er drei Zehntel langsamer als der Red Bull-Pilot. "Ich habe den F-Kanal gefahren und auf mehr Downforce gesetzt. Damit war ich aber nicht so glücklich wie am Morgen", verriet der Brite. Beide McLaren-Piloten fuhren im Freien Training verschiedene Downforce-Levels.

"Ich denke, dass das die anderen Teams auch gemacht haben. Jeder hat versucht zu verstehen, was hier funktioniert und was nicht", erklärte Button. Auf die Ingenieure wartet jetzt eine lange Nacht. "Wir haben sehr viele Informationen gesammelt - das ist gut. Wir müssen jetzt die Daten von mir und Lewis vergleichen und hoffen, dass wir dadurch erfahren, welcher Downforce-Level am Besten arbeitet", sagte Button.

Der Brite hofft auch, dass man eine Lösung bei den Reifen findet. "Ich bin nicht ganz glücklich wie der Reifen arbeitet, speziell mit dem weichen Reifen hatte ich Probleme", verriet Button. "Alles in allem arbeitet das Auto hier gut." Die Bestzeit von Sebastian Vettel bereitet ihm keine Sorgen. "Wir haben erwartet, dass Red Bull hier schnell ist. Aber die Zeiten sind nicht aussagekräftig. Es war heute ein normaler Freitag. Mal sehen, wie es morgen aussieht", so der Brite.