Typisches Spa-Wetter begrüßte die Teams am Freitagmorgen. Kein Wunder also, dass Jenson Button viel über die Bedingungen zu sagen hatte, die seinen Trainingstag stark beeinträchtigten. "Angesichts der Verhältnisse war der Tag vernünftig", sagte Button. Noch gebe es genug zu tun, aber er fühle sich im Auto wohler als bei den letzten Rennen. "Die Balance ist vernünftig und wir haben eine gute Basis, auf der wir aufbauen können."

Das größte Problem für Button war der Mangel an Regenreifen. Jedem Fahrer stehen pro Wochenende nur vier Intermediate-Sätze und drei Sätze der extremen Regenreifen zur Verfügung. "Ich bin absichtlich nicht viele Runden auf den Regenreifen gefahren, weil ich sie nicht zerstören wollte", erklärte Button. "Das können wir uns nicht leisten. Also habe ich auf die Reifen Acht gegeben, was sich im Qualifying auszahlen könnte."

Teamchef Martin Whitmarsh wollte angesichts der schwierigen und wechselhaften Bedingungen keine Einschätzung des Kräfteverhältnisses wagen. Stattdessen freute er sich: "Wir können zufrieden sein, dass wir den Tag mit zwei unbeschädigten Autos beendet haben!"

Sollte es auch im Qualifying regnen, möchte Button sein Auto noch unbeschadet durch das Q1 bringen. "Wir müssen sicherstellen, dass wir zur richtigen Zeit draußen sind. Wir werden nicht den gleichen Fehler machen wie in Malaysia - daraus haben wir gelernt", betont er.