Nach dem Freien Training am Freitag hofft Jaime Alguersuari auf ein Regenrennen in Belgien. "Ich denke, wir sind unter diesen Bedingungen konkurrenzfähiger und haben daher bessere Chancen auf Punkte", erklärte der Toro Rosso-Pilot. Die Piloten erlebten in beiden Trainingssessions jegliche Wetterverhältnisse - von nass bis trocken.
"Es war ganz lustig heute zu fahren. Wegen dem Regen bleibt die Frage offen wie sich die Reifen im Trockenen mit vollen Tanks anfühlen, aber dieses Problem hat jeder", so der Spanier. Alguersuari spulte insgesamt 41 Runden ab und landete in der zweiten Session auf Rang 14. "Das Auto fühlte sich im Nassen und im Trockenen gut an, aber wir brauchen noch mehr Daten, was die Reifen angeht. Wegen den unterschiedlichen Bedingungen und den unterschiedlichen Reifen ist es schwer zu sagen, wer wo steht. Morgen wird daher ein interessanter Tag", meinte Alguersuari.
Buemi mit Problemen
Auch Sebastien Buemi war froh über die wechselhaften Bedingungen, denn wegen eines Getriebeproblems fiel für ihn die zweite Session aus. "Allerdings haben wir nur wenig Trainingszeit verloren. So konnte ich wenigstens meine Regenreifen aufsparen", versuchte es Buemi positiv zu sehen. Wie Alguersuari fällt ihm eine Einschätzung schwer.
"Es ist jetzt wichtig alle Daten zu analysieren, was das Setup angeht und den Unterschied zwischen den weichen und harten Trockenreifen", betonte der Schweizer. Im Trockenen war er mit den harten Reifen zufrieden, die weichen machten ihm hingegen Probleme. "Ich konnte nicht das Maximum herausholen. Wir müssen uns das morgen im Freien Training noch einmal ansehen", so Buemi.



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