Nach nur drei Runden war für Vitantonio Liuzzi das Qualifying in Hockenheim zu Ende. Der Force India-Pilot kam in der Zielkurve auf den Randstein und den noch nassen Kunstrasen dahinter, drehte sich und schlug in der Boxenmauer ein. Liuzzi blieb unverletzt, sein Auto wurde hinten rechts schwer beschädigt.

"Ich hatte einige gute Runden, aber danach kam ich auf einen nassen Fleck auf dem Kerb oder auf dem Gras - das war aus meiner Position nicht ganz erkennbar. Ich verlor das Heck und wurde über die Strecke geschoben, direkt in die Mauer", erzählte der Italiener.

"Ich wurde nicht verletzt, aber es ist schade, dass wir das Qualifying verloren haben und jetzt von ganz hinten starten müssen", fuhr er fort. Dennoch ist Liuzzi zuversichtlich, dass auch von Startplatz 22 ein gutes Rennen möglich ist. "Wir können noch ein paar Plätze gut machen wie wir schon in Silverstone gezeigt haben. Unsere Rennpace ist sehr gut - mal sehen, was wir erreichen können", gab sich Liuzzi optimistisch.

Auch Otmar Szafnauer übte sich in Zuversicht: "Wie wir immer sagen, es gibt keine Punkte für das Qualifying. Unsere Rennpace war dieses Wochenende mit beiden Autos sehr stark und sowohl Adrian als auch Vitantonio sind Kämpfer, die bis zur Zielflagge kämpfen werden."