So schnell kann es gehen: In der Türkei lief es bei Tonio Liuzzi nicht nach Plan, in Kanada startet er plötzlich von Platz sechs. Dazwischen liegen ein langer Flug und ein Chassiswechsel. Denn für Montreal erhielt Liuzzi - ähnlich wie Michael Schumacher und Sebastian Vettel früher in dieser Saison - ein anderes Chassis, da das Team Schäden am bisherigen entdeckt hat.
"Es ist gut, wieder dabei zu sein!", freute sich Liuzzi. Das Team verstehe einige der Probleme aus Istanbul und Monaco und habe hart gearbeitet, um sie zu lösen. "Bislang ist alles toll. Platz 6 ist eine gute Startposition, aber es wird nicht einfach, weil die Reifenabnutzung sehr hoch sein wird und es wohl ein richtig verrücktes Rennen wird."
Vertrauen gerechtfertigt
Die Strecke scheint dem neuen Aero-Paket von Force India aber zu liegen. "Wir haben einen großen Fortschritt gemacht", lobte Liuzzi. "Wenn Adrian [Sutil] und ich, beide in die Punkte kommen, können wir damit die harte Arbeit der Jungs belohnen."
Auch Teamchef Vijay Mallya ist mit dem Abschneiden im Qualifying zufrieden und erwartet zwei Punkteankünfte. "Es ist toll, dass Tonio wieder in Form ist", so der Inder. "Wir haben immer an ihn geglaubt und ihn unterstützt. Wir wussten, dass das Potenzial vorhanden ist. Heute hat er unser Vertrauen mit einer klasse Leistung gerechtfertigt."



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