Nico Hülkenberg steht in der Startaufstellung vor dem siebenfachen Champion Michael Schumacher. "Michael ist 13. Ich weiß nicht, ob er ein Problem hatte oder ob Mercedes GP einfach zu langsam war. Ihr Auto hat eigentlich mehr Potential, darum weiß ich nicht, was passiert ist", erklärte der Deutsche gegenüber RTL.

Doch statt der Freude, vor Schumacher zu stehen, überwiegt bei Hülkenberg der Ärger langsamer gewesen zu sein als Teamkollege Rubens Barrichello. "Für mich ist es ärgerlich, vier Tausendstel hinter Rubens zu sein. Es ist schade, wenn man so nah dran ist und es dann verpasst", verriet der Williams-Pilot. Nach dem Qualifying grübelte Hülkenberg, wo er die vier Tausendstel liegen gelassen hat.

"Ich denke, ich weiß es. In der letzten Schikane habe ich etwas zu früh gebremst, da wäre definitiv noch etwas drin gewesen", meinte der Deutsche. Dennoch könne man von seiner Startposition aus ein gutes Rennen fahren. Der Williams-Pilot hat sich im Reifenpoker für die härtere Mischung entschieden, da die weichen Reifen nach zwei, drei Runden stark abbauen.