Adrian Sutil erwartet ein schwieriges Wochenende. "Das Problem ist, dass die Strecke so einen komischen Asphalt hat", erklärt der Force-India-Pilot. Der Grip bleibe nicht auf der Strecke liegen. "Die Strecke ist abseits der Linie unglaublich rutschig. Das wird sehr schwierig."
Im Gegensatz zu anderen Fahrern wie Fernando Alonso erwartet Sutil keine Verbesserung im Laufe des Wochenendes, selbst im Trockenen nicht. "Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Strecke besser geworden ist", sagt er. "Die Zeiten waren sehr gut, aber der Long Run mit den weichen Reifen war eine Katastrophe. Die Reifen waren schon in der Einführungsrunde fertig und haben sich aufgelöst."
Am Ende seines Runs fuhr Sutil acht Sekunden langsamer als seine Bestzeit. "Auf einer Runde waren die Reifen aber viel schneller, vielleicht vier Zehntel", rechnet er vor. Somit besteht durchaus ein Reiz, eine bessere Startposition mit den weichen Reifen zu erkaufen. Andererseits müssen die Top10 dann auch damit ins Rennen gehen.
"Aber das Safety Car ist hier sehr beliebt", erinnert Sutil. "Es kann sein, dass nach dem Start viel Action ist." Und man müsse nur bis Runde 15 oder 20 kommen, um dann auf die härtere Mischung zu wechseln. Die Frage lautet: Schafft er es so weit? "Das müssen wir jetzt beraten."
Den F-Kanal wird Sutil im Rennen nicht einsetzen. Er war der einzige Force-India-Fahrer, der am Freitag damit fuhr, ließ das System letztlich aber wieder ausbauen. "Es war ein Versuch", begründet er. "Aber es funktioniert immer noch nicht so, wie wir es uns erhoffen."



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