Vorteil muss garantiert sein - F-Kanal: Red Bull hat keine Eile
Red Bull lässt in Sachen F-Kanal keine Hektik aufkommen, obwohl McLaren aufgrund des Systems in Montreal als Favorit gilt.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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F-Kanal: Red Bull hat keine Eile, Foto: Red Bull/GEPA
Im Freien Training in der Türkei hatte Red Bull erstmals eine eigene Version des F-Kanals getestet. Trotz eines positiven Ergebnisses kam das System im Rennen nicht zum Einsatz. Obwohl der F-Kanal auf Strecken wie aktuell in Montreal einen Vorteil bringt, hat Red Bull keine Eile damit, das System einzusetzen.
"Wir wollen sichergehen, dass wenn wir den F-Kanal wieder einsetzen, dass er einen garantierten Vorteil bei den Rundenzeiten bringt", erklärte Teamchef Christian Horner. "In Istanbul haben wir einen ersten Eindruck erhalten und die ersten Zeichen waren sehr erfreulich. Aber wir haben nicht das Gefühl gehabt, dass das System genug verfeinert ist, um im Rennen einen Nutzen zu bringen", fuhr er fort. In der Fabrik in Milton Keynes arbeitet man weiter an dem System, um es in den kommenden Rennen doch noch am RB6 einzusetzen.
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