Wieviel Geld verdient ein Formel-1-Fahrer? Und wer kassiert das dickste Gehalt? So oft diese Fragen gestellt werden, so schwer sind sie zu beantworten. Auch im Milliardensport Formel 1 wird nur ungern über Gehälter und Verträge gesprochen. Wenn wir die Laufzeiten erfahren, können wir uns fast schon glücklich schätzen. Noch dazu ist Gehalt nicht gleich Einkommen. So setzen sich die Einnahmen von Lewis Hamilton, Max Verstappen & Co aus mindestens drei Säulen zusammen: Grundgehalt, Erfolgsprämien und private Sponsorenbezüge. Zumindest für das Grundgehalt wollen die Kollegen von racingnews365.com auf Basis verschiedener Quellen im Fahrerlager und bei den Teams nun belastbare Daten für alle 20 aktuellen Formel-1-Piloten gesammelt haben. Alle Lohnzettel für die Saison 2022 in der Bilderserie.
Foto: LAT Images

Wieviel Geld verdient ein Formel-1-Fahrer? Und wer kassiert das dickste Gehalt? So oft diese Fragen gestellt werden, so schwer sind sie zu beantworten. Auch im Milliardensport Formel 1 wird nur ungern über Gehälter und Verträge gesprochen. Wenn wir die Laufzeiten erfahren, können wir uns fast schon glücklich schätzen. Noch dazu ist Gehalt nicht gleich Einkommen. So setzen sich die Einnahmen von Lewis Hamilton, Max Verstappen & Co aus mindestens drei Säulen zusammen: Grundgehalt, Erfolgsprämien und private Sponsorenbezüge. Zumindest für das Grundgehalt wollen die Kollegen von racingnews365.com auf Basis verschiedener Quellen im Fahrerlager und bei den Teams nun belastbare Daten für alle 20 aktuellen Formel-1-Piloten gesammelt haben. Alle Lohnzettel für die Saison 2022 in der Bilderserie.

Platz 20 - Yuki Tsunoda: Der Japaner ist in puncto Gehalt der Exot im Starterfeld der Saison 2022. Mit einem Lohn von 750.000 US-Dollar zählt der AlphaTauri-Pilot als einziger Fahrer der Startaufstellung nicht zu den Gehaltsmillionären, geht es nach der zugrundeliegenden Währung. Erfolgsboni und persönliche Sponsorenverträge können das natürlich noch ändern. Immerhin kassiert der Japaner nun eine Viertelmillion mehr als in seiner Rookie-Saison.
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Platz 20 - Yuki Tsunoda: Der Japaner ist in puncto Gehalt der Exot im Starterfeld der Saison 2022. Mit einem Lohn von 750.000 US-Dollar zählt der AlphaTauri-Pilot als einziger Fahrer der Startaufstellung nicht zu den Gehaltsmillionären, geht es nach der zugrundeliegenden Währung. Erfolgsboni und persönliche Sponsorenverträge können das natürlich noch ändern. Immerhin kassiert der Japaner nun eine Viertelmillion mehr als in seiner Rookie-Saison.

Platz 16 - Guanyu Zhou, Mick Schumacher & Nicholas Latifi: Mit Grundbezügen von jeweils einer Million US-Dollar liegen der chinesische Alfa-Romeo-Junior, das Haas-Duo in seiner zweiten F1-Saison und der Kanadier von Williams gemeinsam auf dem 16. Rang. Gegenüber dem Vorjahr soll sich für Schumacher, Mazepin und Latifi nichts geändert haben. Zhou kassiert derweil sofort dasselbe Salär wie Vorgänger Antonio Giovinazzi. Umgerechnet in Euro würde das Quartett mit derzeit jeweils 886.000 Euro wie Tsunoda unter die Millionen-Schwelle fallen.
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Platz 16 - Guanyu Zhou, Mick Schumacher & Nicholas Latifi: Mit Grundbezügen von jeweils einer Million US-Dollar liegen der chinesische Alfa-Romeo-Junior, das Haas-Duo in seiner zweiten F1-Saison und der Kanadier von Williams gemeinsam auf dem 16. Rang. Gegenüber dem Vorjahr soll sich für Schumacher, Mazepin und Latifi nichts geändert haben. Zhou kassiert derweil sofort dasselbe Salär wie Vorgänger Antonio Giovinazzi. Umgerechnet in Euro würde das Quartett mit derzeit jeweils 886.000 Euro wie Tsunoda unter die Millionen-Schwelle fallen.

Platz 15 - Alexander Albon: Der Brite mit thailändischen Wurzeln bezieht bei seinem Formel-1-Comeback mit Williams zwei Millionen US-Dollar - und damit gleich doppelt so viel wie 2021 sein Vorgänger George Russell erhalten haben soll. Ob Albon dem auch sportlich gerecht werden kann?
Foto: Williams

Platz 15 - Alexander Albon: Der Brite mit thailändischen Wurzeln bezieht bei seinem Formel-1-Comeback mit Williams zwei Millionen US-Dollar - und damit gleich doppelt so viel wie 2021 sein Vorgänger George Russell erhalten haben soll. Ob Albon dem auch sportlich gerecht werden kann?

Platz 11 - George Russell, Lando Norris, Esteban Ocon & Pierre Gasly: Mit Grundbezügen von jeweils fünf Millionen US-Dollar folgt auf dem elften Rang ein weiteres Quartett auf Augenhöhe. Hier sticht vor allem Russell ins Auge, dessen Salär sich dank des Wechsels zu Weltmeister Mercedes mal eben verfünffachen soll. Norris, Ocon und Gasly dürfen sich dem Bericht zufolge über keine Lohnsteigerung freuen.
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Platz 11 - George Russell, Lando Norris, Esteban Ocon & Pierre Gasly: Mit Grundbezügen von jeweils fünf Millionen US-Dollar folgt auf dem elften Rang ein weiteres Quartett auf Augenhöhe. Hier sticht vor allem Russell ins Auge, dessen Salär sich dank des Wechsels zu Weltmeister Mercedes mal eben verfünffachen soll. Norris, Ocon und Gasly dürfen sich dem Bericht zufolge über keine Lohnsteigerung freuen.

Platz 10 - Sergio Perez: Im Vorjahr verpasste der damalige Red-Bull-Neuzugang mit einem Gehalt von acht Millionen US-Dollar noch die Top-10 des Gehaltsrankings. 2022 reicht dieselbe Summe für den zehnten Platz, weil Kimi Räikkönen seine Karriere beendete. Der finnische Großverdiener erhielt bei Alfa-Romeo-Sauber auch im Winter seiner Karriere noch weltmeisterliche Bezüge in zweifacher Millionenhöhe.
Foto: Red Bull

Platz 10 - Sergio Perez: Im Vorjahr verpasste der damalige Red-Bull-Neuzugang mit einem Gehalt von acht Millionen US-Dollar noch die Top-10 des Gehaltsrankings. 2022 reicht dieselbe Summe für den zehnten Platz, weil Kimi Räikkönen seine Karriere beendete. Der finnische Großverdiener erhielt bei Alfa-Romeo-Sauber auch im Winter seiner Karriere noch weltmeisterliche Bezüge in zweifacher Millionenhöhe.

Platz 7 - Carlos Sainz, Valtteri Bottas & Lance Stroll: Mit jeweils zehn Millionen US-Dollar sortieren sich der Spanier, der Finne und der Kanadier auf dem siebten Platz ein. Stroll erhielt gegenüber dem Vorjahr keine Taschengelderhöhung von Vater und Aston-Martin-Boss Lawrence Stroll, auch Sainz und Bottas beziehen dasselbe Salär wie 2021. Der Finne muss trotz seines Wechsels von Weltmeister Mercedes zu Alfa Romeo also keine Gehaltseinbußen hinnehmen und bezieht damit auch dasselbe Gehalt wie zuvor Landsmann Räikkönen. Einzig fürstliche WM-Boni sind von nun an wohl eher schwieriger abzusahnen.
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Platz 7 - Carlos Sainz, Valtteri Bottas & Lance Stroll: Mit jeweils zehn Millionen US-Dollar sortieren sich der Spanier, der Finne und der Kanadier auf dem siebten Platz ein. Stroll erhielt gegenüber dem Vorjahr keine Taschengelderhöhung von Vater und Aston-Martin-Boss Lawrence Stroll, auch Sainz und Bottas beziehen dasselbe Salär wie 2021. Der Finne muss trotz seines Wechsels von Weltmeister Mercedes zu Alfa Romeo also keine Gehaltseinbußen hinnehmen und bezieht damit auch dasselbe Gehalt wie zuvor Landsmann Räikkönen. Einzig fürstliche WM-Boni sind von nun an wohl eher schwieriger abzusahnen.

Platz 6 - Charles Leclerc: Bis 2024 hat sich der Monegasse noch der Scuderia verpflichtet. Dafür wird Leclerc fürstlich entlohnt. Zwölf Millionen US-Dollar spülen der Ferrari-Piloten auf den sechsten Rang.
Foto: LAT Images

Platz 6 - Charles Leclerc: Bis 2024 hat sich der Monegasse noch der Scuderia verpflichtet. Dafür wird Leclerc fürstlich entlohnt. Zwölf Millionen US-Dollar spülen der Ferrari-Piloten auf den sechsten Rang.

Platz 4 - Sebastian Vettel & Daniel Ricciardo: Wie schon 2021 teilen sich die ehemaligen Teamkollegen den vierten Rang der Gehaltstabelle. Mit jeweils 15 Millionen US-Dollar können sich die Lohnzettel von Vettel und Ricciardo mehr als sehen lassen, zumal die Formkurve des viermaligen Weltmeisters zuletzt eher nach unten tendierte, während der Australier 2021 bei McLaren gegen Lando Norris klar unterlag, aber mal eben das dreifache Grundgehalt kassiert.
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Platz 4 - Sebastian Vettel & Daniel Ricciardo: Wie schon 2021 teilen sich die ehemaligen Teamkollegen den vierten Rang der Gehaltstabelle. Mit jeweils 15 Millionen US-Dollar können sich die Lohnzettel von Vettel und Ricciardo mehr als sehen lassen, zumal die Formkurve des viermaligen Weltmeisters zuletzt eher nach unten tendierte, während der Australier 2021 bei McLaren gegen Lando Norris klar unterlag, aber mal eben das dreifache Grundgehalt kassiert.

Platz 3 - Fernando Alonso: Dass das Prädikat Weltmeister allein viel Geld einbringt, bestätigten zuletzt nicht nur Räikkönen und Vettel, sondern auch Fernando Alonso. 20 Millionen US-Dollar lässt sich Alpine den Ruhm und das Können des spanischen Champions aus 2005 und 2006 kosten - das bringt wie 2021 Platz drei.
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Platz 3 - Fernando Alonso: Dass das Prädikat Weltmeister allein viel Geld einbringt, bestätigten zuletzt nicht nur Räikkönen und Vettel, sondern auch Fernando Alonso. 20 Millionen US-Dollar lässt sich Alpine den Ruhm und das Können des spanischen Champions aus 2005 und 2006 kosten - das bringt wie 2021 Platz drei.

Platz 2 - Max Verstappen: Etwas anders liegt die Sache beim neuen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. Trotz des frischen Championats soll der Niederländer wie schon 2021 - ohne Titelprämie - 25 Millionen US-Dollar von Red Bull beziehen. Aber auch kein Wunder: Es liegt kein neues Vertragswerk vor. Schon 2020 hatte Verstappen bis 2023 verlängert. Derzeit plant Red Bull bereits Gespräche über eine weitere Verlängerung.
Foto: Red Bull

Platz 2 - Max Verstappen: Etwas anders liegt die Sache beim neuen Formel-1-Weltmeister Max Verstappen. Trotz des frischen Championats soll der Niederländer wie schon 2021 - ohne Titelprämie - 25 Millionen US-Dollar von Red Bull beziehen. Aber auch kein Wunder: Es liegt kein neues Vertragswerk vor. Schon 2020 hatte Verstappen bis 2023 verlängert. Derzeit plant Red Bull bereits Gespräche über eine weitere Verlängerung.

Platz 1 - Lewis Hamilton: Der siebenmalige Weltmeister hingegen unterschrieb erst Mitte 2021 einen neuen Zweijahresvertrag für 2022 und 2023 - und soll so sein schon 2021 fürstliches Salär von 30 Millionen US-Dollar um sage und schreibe weitere zehn Millionen auf 40 Millionen US-Dollar aufstocken. Das entspricht 35,4 Millionen Euro. Wir betonen erneut: Reine Grundzahlung ohne private Sponsoren und Erfolgsprämien für Siege, Titelgewinne und Co.
Foto: Mercedes-AMG F1

Platz 1 - Lewis Hamilton: Der siebenmalige Weltmeister hingegen unterschrieb erst Mitte 2021 einen neuen Zweijahresvertrag für 2022 und 2023 - und soll so sein schon 2021 fürstliches Salär von 30 Millionen US-Dollar um sage und schreibe weitere zehn Millionen auf 40 Millionen US-Dollar aufstocken. Das entspricht 35,4 Millionen Euro. Wir betonen erneut: Reine Grundzahlung ohne private Sponsoren und Erfolgsprämien für Siege, Titelgewinne und Co.

Wieviel da potenziell noch hinzukommen kann? Nur ein berühmtes Beispiel: 2012 und 2013 kassierte Kimi Räikkönen in seinen Lotus-Jahren Sonderzahlungen von 50.000 Euro pro Punkt. Weil der Finne und Lotus wider Erwarten extrem gut abschnitten, waren so - neben einem geschätzten Grundgehalt von acht Millionen - für insgesamt 390 WM-Punkte stolze 19,5 Millionen Euro fällig - allein an Prämien! Die Folge: Streit um die Auszahlung inklusive Rennboykott des Finnen und ein fast ruiniertes Lotus-Team. Und dann ist da ja noch das private Sponsoring ...
Foto: Sutton

Wieviel da potenziell noch hinzukommen kann? Nur ein berühmtes Beispiel: 2012 und 2013 kassierte Kimi Räikkönen in seinen Lotus-Jahren Sonderzahlungen von 50.000 Euro pro Punkt. Weil der Finne und Lotus wider Erwarten extrem gut abschnitten, waren so - neben einem geschätzten Grundgehalt von acht Millionen - für insgesamt 390 WM-Punkte stolze 19,5 Millionen Euro fällig - allein an Prämien! Die Folge: Streit um die Auszahlung inklusive Rennboykott des Finnen und ein fast ruiniertes Lotus-Team. Und dann ist da ja noch das private Sponsoring ...