Formel 3 EM

Kein Platz mehr für Müller - Cheever komplettiert Prema-Lineup

Eddie Cheever Junior verstärkt Prema in der kommenden F3-Saison. Sven Müller muss sich ein neues Cockpit suchen, aber es gibt Optionen für den jungen Deutschen.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Prema hat sein Fahreraufgebot für die Formel 3 EM 2013 mit einem prominenten Namen komplettiert: Eddie Cheever fährt in der kommenden Saison an der Seite von Lucas Auer, Alex Lynn und Raffaele Marciello für das amtierende Meister-Team. Der Sohn des früheren Formel-1-Piloten und Indy500-Siegers Eddie Cheever kommt aus der italienischen Formel 3 neu ins Team von Angelo Rosin. Cheever Junior beendete die abgelaufene Saison in der italienischen F3 als Gesamtzweiter. "Ich bin stolz, 2013 weiter mit Prema zu arbeiten", so der 19-Jährige. "Ich hoffe, dass ich die erfolgreichen Resultate aus dem vergangenen Jahr wiederholen kann in einer solch konkurrenzfähigen Serie wie der Europameisterschaft."

Von Teamchef Rosin gab es Vorschusslorbeeren für den dritten Neuzugang im Team, das nach dem Vorjahressieg von Daniel Juncadella die Fahrermeisterschaft verteidigen will. "Cheever ist ein Rookie, aber da er den gleichen Weg wie Marciello einschlägt, bin ich sicher, dass auch er uns beeindrucken kann", so Rosin. "Er hat die nötige Reife, die es braucht, um in diesem Wettbewerb zu bestehen. Der Gang in die Europameisterschaft erscheint wie ein logischer Schritt." Cheevers Verpflichtung bedeutet gleichzeitig, dass Sven Müller in der kommenden Saison nicht mehr für Prema starten wird.

Der Gesamtsechste der vergangenen Formel 3 Euro Serie muss sich ein neues Cockpit suchen, will aber auf jeden Fall noch eine weitere Saison in der F3 bestreiten. Aktuell befindet er sich mit mehreren Teams in Gesprächen bezüglich seiner Zukunft. "Die Stärke des Fahrerfeldes in der neuen Formel 3 EM ist noch unbekannt, aber mein Ziel lautet, so viele Rennen wie möglich zu gewinnen, auf mich aufmerksam zu machen und natürlich am liebsten die Meisterschaft zu gewinnen", sagte Müller im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com.


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