Im Vorfeld der DTM-Saison hat alles über Neueinsteiger David Coulthard gesprochen, doch in Hockenheim sorgte ein anderer Mercedes-Pilot für Gesprächsstoff: Gary Paffet. Der Brite gewann den Saisonauftakt - führ ihn selbst am wenigsten überraschend. "Ich habe vergangenes Jahr die letzten beiden Rennen gewonnen, war 2005 Meister und hätte auch letzte Saison beinahe den Titel geholt. Mein Sieg in Hockenheim war also überhaupt keine Überraschung, sondern - in aller Bescheidenheit - der fünfte bei den letzten zehn Rennen", sagte Paffett.
"Ich möchte über mich selbst nicht sagen, dass ich der Topfavorit bin, aber ich gehöre zu den Titelanwärtern und sollte in dieser Saison - wie bereits in der letzten und den meisten meiner DTM-Karriere - um die Meisterschaft kämpfen können", fuhr er fort. Als Konkurrenten im Titelkampf hat der Mercedes-Werksfahrer vier bis fünf Piloten auf der Rechnung.
BMW-Einstieg fantastisch
"Wenn wir uns Mercedes anschauen, dann war Paul Di Resta in den letzten zwei Saisons sehr stark. Bruno Spengler ist ebenfalls sehr schnell und über die letzten Jahre gesehen der konstanteste Fahrer. Er ist auch ein Titelanwärter und dann gibt es natürlich noch Timo Scheider, den zweimaligen Champion. In der DTM gibt es viele Fahrer, die Rennen gewinnen können. Entscheidend ist allerdings, wer von den Schnellsten der konstanteste Fahrer sein wird", erklärte Paffett gegenüber dem Sportinformationsdienst.
Mit dem Einstieg von BMW ab 2012 könnte der Brite weitere Konkurrenten dazu bekommen, trotzdem freut er sich auf einen dritten Hersteller in der DTM. "Der Einstieg von BMW ist fantastisch. Die DTM ist eine erstklassige Serie. Die DTM-Autos sind die besten und beeindruckendsten Tourenwagen der Welt. Die DTM sollte noch internationaler werden um noch mehr Automobilhersteller zu gewinnen", meinte Paffett.



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