Die DTM gastiert an diesem Wochenende zum vierten Mal in Folge in Brands Hatch. In den bisherigen drei Rennen stand zwei Mal Audi ganz oben auf dem Podest, Mercedes gewann ein Mal. Mit Timo Scheider hält ein Audi-Pilot den Streckenrekord - aufgestellt im Qualifying 2008 - auf dem Kurs vor den Toren Englands. Mit dem Kurs in Brands Hatch verbindet Scheider schöne Erinnerungen.

"Im letzten Jahr habe ich in Brands Hatch gewonnen. Mit 88 Runden und Paul Di Resta in einem Zehntelsekunden-Abstand hinter mir war es wohl das härteste Rennen meiner Karriere. Ich durfte mir nicht den kleinsten Fehler erlaubten. Die Leistung, die ich dort erbracht habe, gibt uns ein positives Gefühl für Brands Hatch", erinnert sich der amtierende Champion. Für Oliver Jarvis und Katherine Legge ist der siebente Lauf der DTM ein "Heimspiel".

Unglaubliche Atmosphäre

"Ich bin schon sehr aufgeregt, immerhin ist es mein Heimrennen. Dort werde ich meine Familie und Freunde treffen, die mir zusehen. Den Kurs kenne ich ziemlich gut und mag ihn sehr. Auch für die Fans ist es großartig, denn sie können dort die gesamte Strecke überblicken. Das ist eine unglaubliche Atmosphäre", erzählte Legge. Jarvis hat bereits in der Formel Renault und in der Formel 3 gute Ergebnisse in Brands Hatch geholt.

"Die Strecke hat viel Charakter. Paddock Hill ist wohl eine der besten Kurven überhaupt. Der Indy Circuit ist zwar kurz, aber trotzdem anspruchsvoll und körperlich sehr anstrengend. Im Regen ist die Strecke besonders schwierig, besonders vor den ersten beiden Kurven", erklärte der Jahreswagenfahrer. Eine Besonderheit der Strecke sei, dass man im Qualifying mit demselben Satz Reifen zwei oder drei Runden drehen kann. "Das heißt, man hat mehr Möglichkeiten, eine Quali-Zeit zu fahren. Auf anderen Strecken ist das normalerweise nur während einer Runde möglich", weiß Jarvis.