Nach sechs Saisonrennen liegt Mattias Ekström nur einen Zähler hinter seinem Markenkollegen Timo Scheider - der dritte Titel des Schweden scheint greifbar nah. "Ich war immer Meister mit der Nummer 5 und fühle mich deswegen auch wohl damit. Es würde mich freuen, wenn es erneut klappen würde", so Ekström gegenüber Motorsport-Magazin.com. Auch 2009 geht der Schwede mit seiner geliebten Startnummer 5 an den Start - ist das ein gutes Omen?

Dass er ausgerechnet gegen seinen Teamkollegen Scheider um den Titel kämpft, wundert den zweifachen Meister nicht. "In unserem Team sind alle Fahrer eines neuen Autos Anwärter auf den Titel. Zwischen uns geht es eng zu und man muss richtig beißen, um die Nase vorne zu haben. Wenn man so gute Fahrer schlägt, kann man auf seine Leistung stolz sein", findet Ekström.

An das neue Wochenend-Format hat sich der Audi-Pilot mittlerweile gewöhnt - auch wenn es zu Beginn nicht gerade einfach war: "Es ist schon etwas komisch und ungewohnt. Ich habe am Samstag nach dem Qualifying über Dinge gesprochen, die wir 'gestern' gemacht haben, aber tatsächlich war es im Training am Samstagvormittag, nicht mehr am Freitag. Selbst beim Packen zu Hause kam ich mir komisch vor, weil ich nur zwei Paar Unterwäsche und ein paar Strümpfe einpacken musste, da das Wochenende viel kürzer ist. Es ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, wenn man es Jahre lang anders gewöhnt war."

Vor dem Rennen in England legte Ekström extra noch einen kleinen Urlaub ein. "Damit ich meine Batterien auflade, um dann wieder fit zum Rennen zu erscheinen und erneut um den Sieg zu kämpfen." Noch wartet er auf den ersten Saisonsieg, auf dem Podium stand er allerdings schon in fünf Rennen. Vielleicht klappt es ja auf der Insel: "Ich habe jedenfalls gute Erinnerungen an Brands Hatch."