"Ich hatte nicht wirklich Angst vor dem Regen - ich musste mich auf ganz andere Dinge konzentrieren." Mit aller Kraft hatte Bruno Spengler darum gekämpft, die erste Mercedes-Pole seit neun Qualifyings einfahren zu dürfen - und musste am Ende seinem Teamkollegen Paul di Resta den Vortritt lassen. Der Kanadier erklärt den deutlichen Rückstand auf di Resta gegenüber der adrivo Sportpresse aus seiner Sicht: "Mein Ziel war die Pole Position, aber auch mit dem zweiten Platz bin ich relativ zufrieden. Ich habe in meiner letzten Runde einen kleinen Fehler gemacht, der vielleicht den ersten Startplatz gekostet hat."
Die Doppel-Pole der Stuttgarter sieht Spengler in einer effektiven technischen Aufholjagd seiner Mannschaft begründet: "Das Team hat bei der Weiterentwicklung des Autos in den Wochen zwischen Mugello und Lausitzring einen tollen Job gemacht. Sie haben Tag und Nacht alles gegeben." Zwar habe auch Audi einen starken Eindruck. Das Vorgriffsrecht auf den Sieg sieht er dennoch auf Seiten Mercedes': "Wir haben sehr gute Long Runs gehabt, und auch in den letzten Jahren haben wir hier gute Ergebnisse erzielt."

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